Wie werden die Preise für die Wertpapiere ermittelt?

An der Wiener Börse werden die Wertpapiere in drei verschiedenen Handelsverfahren (Handelsformen) gehandelt:

  • Fortlaufender Handel (Fließhandel)
    Der fortlaufende Handel bedeutet die laufende Erfüllung von Aufträgen, die preis- und mengenmäßig zusammenpassen. Es können während der gesamten Handelszeit Aufträge erteilt und Geschäfte abgeschlossen werden. Der laufende Handel wird dabei um eine Eröffnungs- und eine Schlussauktion ergänzt und zum Teil zusätzlich auch durch eine untertägige Auktion unterbrochen.
  • Einmalige, untertägige Auktion (Auktionshandel)
    In dieser Handelsform werden die Preise nur einmal täglich im Rahmen einer Auktion ermittelt. Der Preis wird dabei so festgelegt, dass der höchstmögliche Umsatz zustande kommt. Zu diesem Preis werden dann die preis- und mengenmäßig zusammenpassenden Aufträge ausgeführt.
  • Fortlaufende Auktion
    Das Handelsverfahren „Fortlaufende Auktion“ ermöglicht eine Zusammenführung von preis- und mengenmäßig zusammenpassenden Aufträgen in fortlaufenden Auktionen. Es können während der gesamten Handelszeit Aufträge erteilt und Geschäfte abgeschlossen werden.
Computerhandel an der Wiener Börse
1 Marktteilnehmer, der während der gesamten Handelszeit verbindliche An- und Verkaufsangebote (Quotes) in das allgemeine Auftragsbuch (Orderbuch) stellt. Die Quotes der Liquiditätsanbieter (z.B. der Market Maker) erhöhen die Liquidität am Markt.

Detailliertere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Marktmodelle.

Erklärvideos der Wiener Börse.

Auf den Punkt gebracht: Unsere Videos erklären die Börse als Marktplatz, den Weg an die Börse & wie in Wertpapiere veranlagt wird.

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