Eine Order (Auftrag) ist die Willensbekundung eines Anlegers, Wertpapiere zu kaufen oder zu verkaufen. Die von den Anlegern eingegebenen Orders werden im so genannten „Orderbuch” gesammelt und nach Limit sowie Zeitpunkt der Eingabe gereiht. Sobald sich Kauf- und Verkaufsorders ausführbar gegenüberstehen, werden diese automatisch zusammengeführt (sie werden „gematcht”).

Beispielhafter Auszug aus dem Orderbuch

Orderbuch
Bei den Aktien der RHI und voestalpine fand soeben Handel statt.

Wie legt man den gewünschten Kauf- bzw. Verkaufspreis für seine Wertpapiere fest?

Der Anleger kann durch die Angabe verschiedener Ordertypen sichergehen, dass er zu einem bestimmten Preis kaufen (Preisobergrenze) bzw. verkaufen (Preisuntergrenze) kann.

Orders können z. B. in folgenden Formen platziert werden:

  • Market Order
    Market Orders sind unlimitierte Kauf-/Verkaufsaufträge („Bestens-Aufträge”) ohne Angabe eines Preislimits, zu dem die Order ausgeführt werden soll. Bei dieser Orderform wird der gesamte Auftrag so schnell wie möglich zum bestmöglichen Preis ausgeführt.
  • Limit Order
    Limit Orders sind limitierte Kauf-/Verkaufsaufträge, die zum angegebenen Limit oder besser ausgeführt werden sollen.

Beispiel: Limit Order

Limit Order
Der Auktionspreis wird entsprechend den Limits beim größten kumulierten Volumen, das ist 700, mit 200 Euro festgelegt.

Detailliertere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Ordertypen.

Erklärvideos der Wiener Börse.

Auf den Punkt gebracht: Unsere Videos erklären die Börse als Marktplatz, den Weg an die Börse & wie in Wertpapiere veranlagt wird.

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