Die Marktsegmentierung fasst die an den Märkten der Wiener Börse AG gehandelten Finanzinstrumente zusammen und ordnet diese nach bestimmten Kriterien unterschiedlichen Marktsegmenten zu.

Als Aufnahmekriterien für die Zuordnung zu den einzelnen Marktsegmenten gelten insbesondere:

  • Märkte (Amtlicher Handel, Geregelter Freiverkehr, Dritter Markt)
  • Art der Finanzinstrumente (Aktien, Partizipationsscheine, Genussrechte, Anleihen, Zertifikate, Optionsscheine, etc.)
  • Zusatzanforderungen nach erhöhter Transparenz, Qualität und Publizität
  • Ausmaß der Marktbetreuung (Specialist, Market Maker etc.)
  • Handelssystem bzw. Handelsform

Die Marktsegmentierung lässt die durch das Börsegesetz normierten Verpflichtungen der Emittenten unberührt.

Der Handel mit Finanzinstrumenten im Dritten Markt erfolgt nicht auf Grund einer formellen Zulassung zum Börsehandel. Die Anforderungen des Börsegesetzes betreffend das Erfordernis einer formellen Zulassung von Finanzinstrumenten zum Handel und die Emittentenpflichten an einem geregelten Markt gelten für im Dritten Markt gehandelte Finanzinstrumente nicht, wohl aber die Bestimmungen der Marktmissbrauchsverordnung (VO (EU) Nr. 596/2014), die Emittentenpflichten gemäß §§ 48d Abs 1 Z 2 bis 4 und 82 Abs 5 BörseG und die Verbote der §§ 48c, 48m und 48n BörseG.

Marktsegmente

Die an den Märkten der Wiener Börse AG gehandelten Finanzinstrumente werden in folgende Segmente unterteilt:

Marktsegmentierung der Wiener Börse

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