Börsentransaktionen bestehen aus mehr als dem reinen Zusammenführen von Käufern und Verkäufern. Clearing, Risikomanagement und die sichere Abwicklung von Wertpapiergeschäften sind zentrale Bestandteile moderner Finanzmärkte. Mit der CCP Austria Abwicklungsstelle für Börsengeschäfte und der OeKB CSD steht an der Wiener Börse eine zuverlässige Clearing- und Settlement-Infrastruktur für den gesamten Wertpapierhandel bereit. Diese ermöglicht die effiziente Abwicklung von Börsentransaktionen und trägt wesentlich zur Sicherheit und Stabilität des Marktes bei.

Clearing

Clearing bezeichnet die Verarbeitung von Börsengeschäften nach deren Abschluss sowie die Absicherung der daraus entstehenden Verpflichtungen zwischen Käufer und Verkäufer.

An der Wiener Börse erfolgt das Clearing über die am 2. August 2004 von der Oesterreichischen Kontrollbank AG (OeKB) und der Wiener Börse AG gegründeten Central Counterparty Austria GmbH (CCPA), die seit 1. Januar 2005 als Abwicklungsstelle gemäß § 9 (3) Börsegesetz 2018 beauftragt ist. Die CCPA ist als zentraler Kontrahent für das Clearing aller Geschäfte an der Wiener Börse verantwortlich und übernimmt das Erfüllungs- bzw. Ausfallsrisiko bei der Abwicklung der Wertpapiergeschäfte. Um die Erfüllung aller Geschäfte garantieren zu können, bedient sich die CCP Austria eines modernen Risk Managements.

Settlement

Settlement ist die endgültige Abwicklung von Wertpapiertransaktionen durch Lieferung der Wertpapiere und Zahlung des Kaufpreises.

Das Settlement am Kassamarkt erfolgt am zweiten Abwicklungstag nach dem Tag des Geschäftsabschlusses (t+2) über die Central Counterparty Austria GmbH (CCPA) und die OeKB CSD GmbH, Österreichs Zentralverwahrer für Wertpapiere und 100 %-Tochter der OeKB.