„Inflationsgespenst“ ist das Börsenunwort des Jahres 2021

Die Wiener Börse hat zusammen mit der österreichischen Finanz-Community das Börsenunwort des Jahres ermittelt. 2021 fiel die Entscheidung auf „Inflationsgespenst“. Der Begriff der „Inflation“ geistert im Börsenumfeld im heurigen Jahr besonders häufig herum und zeigt sich in oftmals mit Ängsten behafteten Diskussionen gleich einem Gespenst. 

Mehr in der aktuellen Presseaussendung zum Börsenunwort 2021

Über die Initiative zum Börsenunwort

Angelehnt an das österreichiche Unwort des Jahres ruft die Wiener Börse seit 2017 jährlich die heimische Finanzcommunity auf ihr Börsenunwort einzureichen. Nominiert werden Begriffe, die Branchenvertretern im laufenden Jahr negativ aufgefallen sind. Per Juryentscheidung wird dann das Börsenunwort ermittelt. Im Fokus stehen die Signifikanz, Popularität und linguistische Bedeutung der Worte. Indem ein thematischer und sprachlicher Nerv des zu Ende gehenden Börsenjahres getroffen wird, soll zur Zeitgeschichte beigetragen werden. Die Börsenunwörter der letzten Jahre waren „Inflationsgespenst“ (2021), „coronabedingt“ (2020), „Brexit“ (2019), „Strafzölle“ (2018) und „Negativzinsen“ (2017).