„Wir haben einen Belastungsrekord“
06. Februar 2026 | trend
CEO Christoph Boschan sieht den Wirtschaftsstandort Österreich zunehmend unter Druck. Zwar gebe es auch in Wien potenzielle IPO-Kandidaten, doch privates Kapital werde hierzulande für Innovationsfinanzierung zu wenig genutzt. Zukunftsinvestitionen erforderten Eigenkapital, das vor allem durch eine stärkere Einbindung des Kapitalmarkts in das Pensionssystem mobilisiert werden könne. Während andere europäische Länder Aktienrenditen längst systematisch für die Altersvorsorge nutzen, verliere Österreich den Anschluss. Aktiengewinne seien mit über 50 Prozent belastet – ein internationaler Negativrekord. „Hier schlummert Österreichs Wachstumsreserve“, betont Boschan, "indem fast 350 Milliarden Euro wenig bis gar nicht verzinste Bankguthaben endlich durch die richtige Kapitalmarktpolitik sinnvoll für Investitionen aktiviert werden."
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