Aktienbarometer 2026: Wertpapierbesitz steigt weiter

Die österreichische Bevölkerung setzt bei der langfristigen Veranlagung verstärkt auf Wertpapiere: Das verdeutlichen die Ergebnisse des aktuellen Aktienbarometers 2026 – eine Studie von Industriellenvereinigung, Aktienforum und Wiener Börse. Demnach besitzen bereits 31 Prozent der österreichischen Wohnbevölkerung Wertpapiere, was einer Steigerung von einem Prozentpunkt gegenüber der letztjährigen Erhebung entspricht. Um es in absoluten Zahlen zu formulieren: Die Zahl der Wertpapierbesitzenden nahm auf 2,4 Millionen Menschen um 100.000 Personen – oder einmal ganz Klagenfurt – binnen eines Jahres zu.

Aktien & Co. sind jedenfalls in der Breite der Gesellschaft angekommen, das zeigt der Blick auf das Netto-Einkommen. Von den Wertpapierbesitzerinnen und -besitzern verdienen 1,3 Millionen weniger als 3.000 Euro. Zudem gab es im Bereich der Personen mit Pflicht- (17 %, 2025: 16 %) oder Fachschulabschluss (26 %, 2025: 25 %) weitere Zuwächse. Die Investorinnen und Investoren setzen dabei auch größtenteils auf heimische Unternehmen:71 % der Wertpapierbesitzenden haben österreichische Aktien im Depot. Das Potenzial lässt hoffen, dass diese Entwicklung sich in den nächsten Jahren fortführt. Denn fast jede fünfte Person (19 %), die aktuell keine Wertpapiere besitzt, hat Interesse daran, in solche zu investieren.

Bisherige Studienergebnisse im Überblick

Aktienbarometer 2026

Aktienbarometer 2026

Trend fortgesetzt: Wertpapierbesitz steigt das vierte Jahr in Folge auf 31 %.

Aktienbarometer 2025

Aktienbarometer 2025

Wertpapierbesitz steigt das dritte Jahr in Folge: 30 % der österreichischen Bevölkerung besitzt Wertpapiere.

Aktienbarometer 2024

Aktienbarometer 2024

Positive Entwicklung: Wertpapier-Besitz der österreichischen Bevölkerung stieg trotz fordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen auf 27 %.