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Zahlen von AT&S, Verbund, BKS, Kontron, News zu Frequentis, Telekom Austria, Research zu RBI, Erste Group

AT&S steigerte den Konzernumsatz im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2026/2027 um 45 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 846 Mio. Euro). Das EBITDA verbesserte sich um 134 Prozent auf 409 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge belief sich auf 33,2 Prozent (Vorjahr 20,6 Prozent). Das EBIT stieg auf 226 Mio. Euro ( Vorjahr 0 Mio. Euro). Die EBIT-Marge betrug 18,4 Prozent (Vorjahr: 0 Prozent). Der Konzerngewinn drehte auf 166 Mio. Euro deutlich ins Plus (Vorjahr: -63 Mio. Euro). AT&S CEO Michael Mertin: "Im Rahmen unserer Technologietour im Oktober haben wir sämtliche unserer wichtigsten US-Technologiekunden getroffen. Diese Gespräche haben sowohl die starke Nachfrage nach unseren Lösungen als auch die erheblichen Chancen bestätigt, die vor uns liegen. Während wir unsere Wachstumsstrategie konsequent umsetzen, sind wir überzeugt, auch in den kommenden Jahren profitables Wachstum zu erzielen. Gleichzeitig verlaufen die Erweiterung in Kulim sowie die Upgrades an unseren weiteren Standorten planmäßig." Vor diesem Hintergrund bestätigt AT&S den Ausblick für das Geschäftsjahr 2026/27 und erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 45 bis 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die erwartete EBITDA-Marge liegt bei 32 bis 37 Prozent. Das Management plant für 2026/27 Investitionen in Höhe von rund 1,0 bis 1,2 Mrd. Euro und geht von einem positiven operativen Free Cashflow aus.

Verbund weist nach den ersten drei Quartalen ein EBITDA von 1.498,5 Mio. Euro aus, das 29,0 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt. Das Konzernergebnis sank um 43,5 Prozent auf 684,8 Mio. Euro. Bereinigt um Einmaleffekte betrug das Konzernergebnis 725,0 Mio. Euro und lag damit um 37,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Ergebnisentwicklung sei wesentlich von der historisch niedrigen Wasserführung und rückläufigen realisierten Absatzpreisen für die Eigenerzeugung aus Wasserkraft geprägt, erklärt das Unternehmen. Verbund konkretisiert seine Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2026 und erwartet ein EBITDA von rund 2.120 Mio. Euro (davor zwischen 2.100 Mio. und 2.400 Mio. Euro), ein berichtetes Konzernergebnis von rund 1.010 Mio. Euro (davor zwischen rund 1.000 Mio. und 1.150 Mio. Euro) und ein bereinigtes Konzernergebnis von rund 1.050 Mio. Euro (davor 1.050 Mio. und 1.200 Mio. Euro).

Die BKS Bank erzielte nach neun Monaten ein Ergebnis nach Steuern  von 117,7 Mio. Euro. „Wir liegen damit deutlich über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres“, so BKS Bank-CEO Nikolaus Juhász. Im Vorjahr wurde ein Wert von 111,8 Mio. Euro erzielt. Weiterhin gut entwickelt sich das Wertpapiergeschäft. Gemeinsam mit dem Zahlungsverkehr trug es dazu bei, dass das Provisionsergebnis um 6,8 Prozent auf 58,2 Mio. Euro zulegte. „Wertpapiere gewinnen zunehmend an Bedeutung“, verweist Juhász auf aktuelle Daten der Nationalbank.. Er begrüßt auch ausdrücklich die Debatte über ein steuerlich begünstigtes Zukunftsdepot für Kinder und Jugendliche bis 18.

Die Kontron-Aktie büßt nach Zahlenvorlage heute deutlich ein. Der Konzernumsatz ging um 6,7 Prozent auf 1.102,9 Mio. Euro zurück. Dies war in erster Linie auf die Entkonsolidierung des COM-Geschäftszurückzuführen. Zudem konnte Aufträge in Höhe von 68,6 Mio. Euro aufgrund von Lieferkettenverwerfungen nicht ausgeliefert werden. Laut dem Management soll dies aber im 4. Quartal erfolgen und damit Umsatz und EBITDA unterstützen. Restrukturierungen des Greentec-Geschäfts belasteten zudem mit 25 Mio. Euro. Laut Management ist die Restrukturierung nun aber abgeschlossen. Diese Kosten führten zu einem EBITDA-Rückgang von 35 Prozent auf 125,9 Mio. Euro, das Konzernergebnis liegt bei 52,7 Mio. Euro (nach 110,8 Mio. Euro). Das Vorjahresergebnis war von der Entkonsolidierung des COM-Geschäfts mit einem entsprechenden Gewinn geprägt, erklärt das Unternehmen. Laut dem Management wächst das Kerngeschäft deutlich, vor allem im Defense-Sektor kommen Aufträge herein (heuer plus 30 Prozent auf ca. 200 Mio. Euro erwartet), aber auch im Bahn-Bereich. Hier seien große Aufträge in der Pipeline, lässt CEO Hannes Niederhauser im Conference Call wissen. Der Auftragsbestand liegt per Ende September 2026 bei 2.751,9 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 2.495,3 Mio.), das Book-to-Bill in den ersten neun Monaten 2026 bei 1,23. Herausforderungen gibt es mit Volkswagen, hier könnte es zu Abwertungen aber auch Kompensationszahlungen kommen. Konkret sei die Ausstattung von ca 500 Charging Stationen bindend vereinbart worden, welche seitens Volkswagen nun nicht in dem Ausmaß abgerufen werde. Positiv hervorgehoben wird die Kooperation mit dem 48 Prozent Aktionär Ennoconn/Foxconn. Es wird ein umfangreiches Synergiepotenzial von 40 Mio. Euro p.a. für Kontron erwartet. Gemeinsam wolle man die Märkte USA aber auch Asien bearbeiten. Der Ausblick wird bestätigt. Der Umsatz soll im Gesamtjahr im Bereich 1,6 Mrd. Euro liegen, das EBITDA bereinigt bei 225 Mio. Euro. Es gibt bereits erste Reaktionen von Analysten: Kepler stuft weiter mit Buy und Kursziel 30,0 Euro ein, Jefferies ebenso weiter mit Buy und Kursziel 26,0 Euro. Buy hieß es auch für CEO Hannes Niederhauser, er hat heute weitere Aktien erworben, und zwar 4000 Stück zu je 19,01 Euro.

Frequentis liefert an die Civil Aviation Authority of Singapore (CAAS) sein NexGen Integrated Voice Communication System (IVCS) und Recording and Playback System (RPS). Das System bietet integrierte Sprachkommunikation sowie Aufzeichnungs- und Wiedergabefunktionen über eine resiliente, skalierbare und sichere Architektur, um den Flugsicherungsbetrieb der CAAS zu unterstützen. Frequentis wird sein X10 Sprachkommunikationssystem, das GuardX Recording and Playback System mit automatischer Sprach-zu-Text-Umwandlung sowie unterstützende Sprach-, Daten- und Netzwerkmanagement-Lösungen mit integrierten Cybersicherheitsfunktionen liefern, installieren und in Betrieb nehmen.

A1 integriert die bisherigen Tochterunternehmen World Direct und Invenium Data Insight, um das Wachstum bei digitalen Dienstleistungen weiter voranzutreiben, wie das Unternehmen erklärt. Ziel ist es, Kompetenzen stärker zu bündeln und Cloud-, Security-, KI- sowie datenbasierte Lösungen schneller und über mehrere Märkte hinweg bereitzustellen. Marken, Teams und Standorte beider Unternehmen bleiben erhalten.

Die Mediobanca hält an der Neutral-Empfehlung für die RBI-Aktie fest und nimmt das Kursziel von 72,0 auf 67,0 Euro zurück.

Die Analysten der Baader Bank stufen die Erste Group-Aktie von "Reduce" auf "Add" hoch. Das Kursziel liegt bei 128,0 Euro fest. Sie meinen: "Die Gruppe erzielte gute Ergebnisse, die im Einklang mit ihrer bestätigten Prognose für das Geschäftsjahr 2026 stehen und die Ambitionen des Managements für 2030 untermauern.  Wir haben daher unsere Gewinnprognosen für 2027 und 2028 angehoben."

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

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