Die A1 Group verbucht nach den ersten drei Quartalen Umsatzerlöse in Höhe von 4.260 Mio. Euro, das ist ein Plus von 4,3 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Das EBITDA (exkl. Restrukturierung) verbesserte sich um 3,4 Prozent auf 1.692 Mio. Euro, das EBIT um 5,4 Prozent auf 702 Mio. Euro und das Periodenergebnis um 9,9 Prozent auf 514 Mio. Euro. Der Telekommunikationsmarkt in Österreich blieb laut dem Unternehmen in den ersten neun Monaten 2026 wettbewerbsintensiv. Die CEE-Märkten entwickelten sich hingegen positiv, daher hat das Unternehmen den Jahresausblick angehoben. Das Umsatzwachstum soll nun rund 4 Prozent betragen (zuvor: 2 bis3 Prozent). Capex exkl. Spektrum und M&A wird von zuvor 750 Mio. Euro auf nunmehr 850 Mio. Euro angehoben. A1-CEO Alejandro Plater: „Unsere CEE-Märkte bleiben der wichtigste Wachstumstreiber der Gruppe, unterstützt durch die starke Nachfrage nach High-Speed-Konnektivität, ICT-Lösungen und digitalen Services. Die Ergebnisse bestätigen den Erfolg unserer Transformation über das klassische Telekommunikationsgeschäft hinaus. Gleichzeitig schaffen unsere Investitionen in Netze der nächsten Generation und digitale Infrastruktur die Grundlage für weiteres Wachstum und ermöglichen es uns, technologische Innovationen in konkreten Mehrwert für unsere Kund:innen zu übersetzen. Auf Basis der Ergebnisse der ersten neun Monate und der positiven Dynamik in unseren Märkten heben wir unseren Ausblick für 2026 an.“ Thomas Arnoldner, Deputy CEO der A1 Group, ergänzt: „Die starke Entwicklung in den ersten neun Monaten zeigt sich sowohl im anhaltenden Kundenwachstum als auch in soliden Finanzergebnissen."
Seitens der Raiffeisen Research-Experten heißt es in einer Kurzmitteilung zu den Zahlen: "Telekom Austria präsentierte überzeugende Zahlen. Der Umsatz konnte im 3. Quaretal im Jahresvergleich um 4,6 Prozent auf 1,47 Mrd. Euro gesteigert werden, womit das Unternehmen über den Erwartungen der Analyst:innen in Höhe von 1,44 Mrd. Euro lag. Das um Einmaleffekte und Restrukturierungen bereinigte EBITDA lag mit einem Anstieg von 1,9 Prozent auf 595 Mio. Euro ebenfalls über den durchschnittlichen Erwartungen der Analyst:innen von 591 Mio. Euro. Mit einem Periodenergebnis von 195 Mio. (+1,9 Prozent) wurden die Konsensschätzungen exakt getroffen."
Die Analysten der Baader Bank haben ihre Add-Empfehlung für die Telekom Austria-Aktie nach den Zahlen bestätigt. Das Kursziel liegt bei 11,4 Euro. Für die Baader-Analysten haben die Ergebnisse das obere Ende der Konsensprognose erreicht.
Die Porr Hochbau West setzt die Entwicklung eines Wohnquartiers im Mauritzviertel in Münster fort. Bauherrin und Projektgesellschaft ist die Rudolf Carree GmbH. Nach dem erfolgreichen ersten Bauabschnitt entsteht nun der abschließende Teil des Ensembles. Der zweite Bauabschnitt umfasst ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt 50 Wohnungen, verteilt auf das Erdgeschoss und fünf Obergeschosse.
Reploid ist Teil des Forschungsprojekts "BioSurfZ", das die Etablierung einer biobasierten Alternative zu konventionellen chemischen Tensiden - etwa für Wasch-, Reinigungs- und Körperpflegeprodukte - zum Ziel hat. Mit BioSurfZ soll ein im Labormaßstab entwickeltes biotechnologisches Herstellverfahren in den Pilotmaßstab überführt und dabei an regionale Neben- und Reststoffströme als Substrate angepasst werden. So entsteht aus Rohstoffen, die bislang kaum genutzt werden, hochwertige, biobasierte Wertschöpfung, betont Reploid. Das verringere die Abhängigkeit von petrochemischen Ressourcen und stärkte die regionale Kreislaufwirtschaft. Reploid bringt seine Kernkompetenz aus der industriellen Verwertung organischer Reststoffe mithilfe von Larven der Schwarzen Soldatenfliege in das Konsortium ein. Das Unternehmen verfolgt eigenen Angaben zufolge parallel mehrere Forschungslinien rund um das hochwertige Insektenfett.
Die börsennotierte Emerald Horizon AG hat ihre Unternehmenszentrale in das Bürogebäude „Black Panther“ an der Liebenauer Tangente 6 in Graz verlegt. Forschung und Entwicklung bleiben mit dem Labor am bisherigen Standort in der Karl-Huber-Gasse 15. Dort schafft die Übersiedlung den Raum, den das wachsende Technikteam braucht, betont das Unternehmen. Der Aufbau des Teams umfasst aber nicht nur den Technik-Bereich. Gesucht werden Elektrotechniker:innen und Konstrukteur:innen im Bereich Forschung und Anlagenbau, Maschinenbauer:innen für die Prototypenentwicklung und für den Hochtemperaturbereich, Verfahrenstechniker:innen, Prozessingenieur:innen, Nuklearenergie-Physiker:innen, Laserphysiker:innen und Simulationsingenieur:innen. Dazu kommen ein:e Head of Integrated Management Systems and Quality, ein:e Senior IT-Systemadministrator:in, Verstärkung im operativen Einkauf sowie ein:e Social Media and Content Creator.
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