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News zu Strabag, Porr, Research zu RBI

Die Strabag-Tochter Züblin startete offiziell den Neubau der Schleuse Erlangen am Main-Donau-Kanal. Die bestehende Schleuse wurde Anfang der 1970er Jahre in Betrieb genommen. Mit dem Neubau wird die Infrastruktur des Kanals nun fit für die kommenden Jahrzehnte gemacht. Den Auftrag realisiert eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE) aus der Strabag-Tochter Züblin sowie der Bauer Spezialtiefbau GmbH. Die Fertigstellung des Ersatzneubaus ist für das Jahr 2033 vorgesehen. Für die ARGE ist es bereits das zweite Schleusenprojekt in der Region: Seit 2024 arbeitet das Team am Ersatzneubau der Schleuse Kriegenbrunn.

Porr setzt auf Kreislaufwirtschaft: Bis Ende August 2026 wurden bei Wiener Großbaustellen wie der Klinik Favoriten und der Wiener U-Bahn bereits große Mengen an tonhaltiger Erde in die Ziegelproduktion eingebracht. Die Porr Tochter Koller Erdbau arbeitet dabei gemeinsam mit Ziegelherstellern zusammen. Bis Ende August konnten 14.275 t tonhaltiges Material bei der Baustelle Klinik Favoriten gewonnen werden. Rund 13.300 t gingen an wienerberger in Hennersdorf, daraus wurden rund 2 Mio. Wandziegel geschaffen. Weitere 975 t erhielt das Ziegelwerk Lizzi GmbH in Bad Erlach.„Wir wollen gerade bei Großprojekten eine Systematik einführen, damit das Recycling von Abbruchmaterial und Erdaushub zur Norm statt zur Ausnahme wird“, sagt Porr-CEO Karl-Heinz Strauss. Voraussetzung dafür ist die sortenreine Erfassung direkt auf der Baustelle. Denn nur wenn unterschiedliche Materialqualitäten früh getrennt, analysiert und sinnvoll weitergeführt werden, kann Kreislaufwirtschaft funktionieren. Genau hier setzt die Porr Umwelttechnik mit ihren Tochterunternehmen an: Erdbau, Logistik, Aufbereitung, Recycling, Deponietechnik, Betonproduktion und Abfallmanagement greifen ineinander. Je nach Qualität kann mineralischer Aushub dann als Dichtungsmaterial, Recyclingbaustoff, Zuschlagstoff für Beton oder – wie beim Wiener Ton – als Rohstoff für neue Ziegel eingesetzt werden.

Barclays erhöht das Kursziel für die Raiffeisen Bank International-Aktie von 59,0 auf 60,0 Euro und bestätigt das "Equal Weight"-Rating.

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