Der Baukonzern Strabag sichert sich in Polen zwei Großaufträge im Umfang von insgesamt rund 147 Mio. Euro. Im Rahmen des von der EU geförderten Stadtentwicklungsprojekts „Tramwaj dla Łodzi“ („Straßenbahn für Łódź“) werden rund 130 Straßen neu gebaut oder modernisiert. Strabag erhielt den Auftrag, die Broniewskiego-Straße zwischen den Kreuzungen mit der Śmigłego‑Rydza‑Allee und der Rzgowska‑Straße auszubauen und zu modernisieren. Der Leistungsumfang umfasst die Verbreiterung der Broniewskiego-Straße für neue Straßenbahngleise, die Modernisierung von Straßenbahnknotenpunkten sowie den Bau von Radverkehrswegen. Die Fertigstellung ist bis Ende 2027 geplant. Darüber hinaus erhielt Strabag von der polnischen Straßenbaubehörde GDDKiA den Zuschlag für den längsten Abschnitt der Erneuerung der DK25, ein 18 Kilometer langes Teilstück von Zbiersk bis Kokanin. Es umfasst elf Ingenieurbauwerke, darunter sechs Straßenüberführungen, vier Wartungsüberführungen und eine Wartungsbrücke. Dieser Abschnitt soll in der zweiten Jahreshälfte 2029 fertiggestellt werden.
Die Bawag hat ihr jüngstes Aktienrückkaufprogramm am 2. Februar abgeschlossen. Insgesamt wurden 543.520 Aktien – das entspricht 0,706 Prozent des Grundkapitals – zu einem Gesamtvolumen von 74.999.873 Euro erworben, wie die Bank mitteilt. Die Aktien dienen der Erfüllung von Verpflichtungen aus Aktienprogrammen.
Eine neue Studie der Branchenradar.com Marktanalyse GmbH bestätigt die starke Position der Österreichischen Post im heimischen Paketmarkt. Das Paketvolumen in Österreich stieg 2025 auf rund 416 Millionen Sendungen. Davon entfielen 232 Millionen auf die Post, womit das Unternehmen seinen Marktanteil von 56 Prozent halten konnte und damit weiterhin klarer Marktführer bleibt.
Bei der Bajaj-Mobility-Tochter KTM wurde ein Sozialplan für die von einem Stellenabbau betroffenen Mitarbeitenden erstellt. Wie bereits vor einigen Wochen angekündigt, sollen 500 Beschäftigte gekündigt werden. Medienberichten zufolge werden die ersten Kündigungen bereits übernächste Woche erwartet. Laut Gewerkschaft GPA erhalten die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neben den regulären Beendigungsansprüchen zusätzliche finanzielle Leistungen.
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