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Research zu Semperit, Post eröffnet in Linz, Erste Group finanziert, Kontron-CEO kauft, neuer Grenzterminal am Flughafen Wien

Die Analysten von NuWays bestätigen im Vorfeld der Zahlen-Präsentation am 18. März die Kauf-Empfehlung mit Kursziel 18,5 Euro für Semperit. Für die Analysten sind die Zukunftsaussichten von Semperit „vielversprechend“, wie sie im aktuellen Research-Update schreiben. Dank seines starken technologischen Vorsprungs, der hohen Produktqualität und Zuverlässigkeit würde sich das Unternehmen weiterhin eine führende Position in der Kautschuk- und Kunststoffindustrie sichern. In den letzten Jahren habe das Unternehmen Prozesse und Personalbestand überprüft und Kosten gesenkt, dies würde sich nun zunehmend in höheren Margen niederschlagen, so die NuWays-Experten. Zudem seien durch den Ausbau der Produktionsstätten die Weichen für zukünftiges Wachstum gestellt, um für den nächsten Konjunkturaufschwung gerüstet zu sein. Die Bauwirtschaft habe in mehreren Endmärkten den Tiefpunkt überschritten, so die Experten mit Verweis auf Baugenehmigungen und dem PMI. Das noch ausstehende Infrastrukturpaket könnte sich als zusätzlicher Rückenwind erweisen, wie sie meinen.

Die Österreichische Post AG hat in der Schillerstraße 53 die erste SB-Filiale in Linz eröffnet. Damit erhalten rund 4.500 Haushalte im Neustadtviertel die Möglichkeit, ihre Pakete rund um die Uhr abzuholen oder zu versenden. Die neue SB-Filiale erstreckt sich über eine Fläche von 125 m² und bietet Platz für eine große Poststation mit rund 550 Abholfächern, wie die Post mitteilt.

Die Erste Group finanziert einen 49,8-MW-Onshore-Windpark in Rumänien. Die Greenvolt Group erhält dafür eine Finanzierung in Höhe von 58,5 Mio. Euro von der Erste Group Bank AG und der Banca Comercial Român (BCR). Für Greenvolt Power stellt diese Transaktion einen weiteren Schritt in der Strategie der beschleunigten Entwicklung von Großprojekten in Schlüsselmärkten Mittel- und Osteuropas dar, wie das Unternehmen betont.

Kontron-CEO Hannes Niederhauser hat 3000 Aktien zu je 22,01 Euro erworben, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Im Rahmen der nationalen Umsetzung des EU-Asyl- und Migrationspakts ab 12. Juni 2026 richtet Österreich einen Grenzterminal für Außengrenzverfahren am Flughafen Wien ein. Flughafen-Vorstand Günther Ofner: „Das hohe Sicherheitsniveau am Flughafen Wien ist nur dank der sehr engen und ergebnisorientierten Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden möglich. Ganz besonders wichtig war das beim erfolgreichen Start des Entry-Exit-Systems für die Einreise aus Drittstaaten, das seit Oktober 2025 störungsfrei läuft.“ Die hohe Qualität zeige sich auch bei der Sicherheitskontrolle. „96 Prozent der Passagiere warten weniger als fünf Minuten – ein europäischer Spitzenwert.“

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

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