Semperit hat die Stellungnahme des Vorstands zum B&C-Angebot veröffentlicht. Von einer abschließenden Empfehlung zur Annahme oder Nichtannahme des Angebots wird darin abgesehen. Der Aufsichtsrat schließt sich an. Die Beurteilung, ob das Angebot für eine Aktionär:in vorteilhaft sei, hänge von der individuellen Situation ab, insbesondere vom jeweiligen Anschaffungspreis, Anlagehorizont, Liquiditätsbedarf sowie von steuerlichen Erwägungen, heißt es in der Stellungnahme. Für eine Annahmeentscheidung würde jedenfalls sprechen, dass mit dem Angebotspreis von 15,00 Euro je Aktie eine Prämie von 25,2 Prozent auf den Schlusskurs vom 17. März 2026 (vor Ankündigung des Angebots) realisiert werden könne. Zudem würde der Angebotspreis über den historischen Durchschnittskursen liegen und eine Veräußerung der Aktien unabhängig von der aktuellen Marktliquidität ermöglichen. Gegen die Annahme des Angebots würde sprechen, dass der Angebotspreis unter dem Buchwert je Aktie von 20,20 Euro je Aktie sowie unter den aktuellen Analystenschätzungen von bis zu 22,00 Euro je Aktie liege. Zudem würden Aktionär:innen bei Annahme des Angebots auf mögliche zukünftige Ertragschancen verzichten, heißt es in der Stellungnahme.
Die Analysten der Baader Bank stufen die Polytec-Aktie nach Zahlen-Bekanntgabe weiter mit "Add" ein und vergeben ein Kursziel in Höhe von 4,56 Euro je Aktie. Sie fassen zusammen: "Polytec hat seit 2017 eine umfassende Restrukturierung durchgeführt und elf Werke sowie rund 35 % der Belegschaft abgebaut, um der nachlassenden Nachfrage aus der Automobilindustrie gerecht zu werden. Diese Kapazitätsanpassungen wirkten sich unmittelbar auf die Profitabilität aus. Das mittelfristige Ziel für den Umsatz außerhalb der Automobilindustrie liegt bei 30 Prozent, gegenüber 9 Prozent im Jahr 2025. Diese Diversifizierung soll den Cashflow stabilisieren und die Ausschüttung attraktiver Dividenden ermöglichen."
Research: Die Analysten der Mediobanca halten an der Outperform-Empfehlung für die Erste Group-Aktie fest und reduzieren das Kursziel von 129,0 auf 125,0 Euro.
Die Analysten von Barclays haben ihre "Overweight"-Empfehlung für die Erste Group bestätigt und belassen das Kursziel bei 123,00 Euro.
UBS hebt das Kursziel für Raiffeisen Bank International (RBI) von 47,00 auf 50,00 Euro an und bestätigt das Buy.
Die 3 Banken Generali KAG hat das aktuelle Fondsjournal veröffentlicht. In seinem Editorial erstellte Geschäftsführer Alois Wögerbauer eine Plus-Minus-Liste für Investments. Auf der Plus-Liste stehen solide Bewertungen im Aktienbereich, überzeugende Gewinnentwicklungen bei den Unternehmen, bestandige Fortschritte in der Produktivität, hohe Betrage, die Veranlagung suchen, und auch die Uberzeugung, dass investiert zu bleiben in den vergangenen Jahren stets der beste Ratgeber war. Auf der Minus-Liste stehen sich eintrübende Aussichten für Konjunktur und Konsumentenvertrauen, Inflationssorgen und Notenbanken, die mit jeder Woche ohne Losung im Bereich USA-Irak-Hormuz mehr unter Druck kommen eine Zinsentscheidung zu treffen, die der Verfassung der Wirtschaft fundamental wider-spricht. Aus der Sicht der 3 Banken General KAG ist es klar die Zeit der Mischfonds. Eine Aufteilung 45 Prozent Anleihen, 45 Prozent Aktien, 10 Prozent Rohstoffe/Gold habe weiterhin langfristige Logik, heißt es im Fondsjournal. "Wir schätzen den Anleihebereich mit Renditen im 4 Prozent-Bereich bei breiter Streuung auf alle Anleiheklassen weiterhin als attraktiv ein. Wir glauben weiterhin an die Industriemetalle um Kupfer & Co. und bei Gold diskutieren wir, wann wir zukaufen, und nicht, ob wir Positionen abbauen," so Wögerbauer. In den Mischmandaten sei die Aktienquoten taktisch etwas reduziert und Cash aufgebaut worden.
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