Die Analysten von Raiffeisen Research bestätigen die Kauf-Empfehlung mit Kursziel 88,0 Euro für die Strabag-Aktie. Sie begründen: "Dem europäischen Bausektor stehen wieder spannendere und arbeitsintensivere Zeiten bevor. Strabag befindet sich hier inmitten mehrerer Wachstumstreiber, die die Branche in den kommenden Jahren begleiten werden. Auch wenn wir die Hoffnungen auf einen absehbaren Wiederaufbau der Ukraine, der zuletzt für einen Anstieg der Aktie sorgte, als etwas übertrieben einschätzen, sehen wir bei der derzeit herrschenden Aufbruchsstimmung im europäischen Bausektor langfristig weiteres Aufwärtspotenzial." Strabag sei im aktuellen Aufschwung des europäischen Bausektors jedoch noch immer zu einem (geschrumpften) Discount zu haben – und das bei einer ordentlichen EBIT-Marge, meinen die Experten. Aufgrund der stetig gestiegenen Konsensschätzungen und der sich aufhellenden Aussichten sind die Analysten zuversichtlich, dass Strabag aufgrund der starken Marktstellung das (Ertrags-)Wachstum in den kommenden Jahren fortsetzen wird.
Der Immobilien-Entwickler Warimpex hat den Verkauf von Wohnungen in seinem Projekt MOG31 in Krakau gestartet. Dies ist das erste Wohnbauprojekt des Unternehmens in Polen und wurde als Antwort auf die aktuellen Marktbedürfnisse konzipiert, wie es heißt. Warimpex hat erst im Oktober 2025 mitgeteilt, die Baugenehmigung für das Prohekt erhalten zu haben. Die Gesamtfläche von MOG31 liegt einschließlich der Einzelhandels- und Dienstleistungsflächen im Erdgeschoss bei mehr als 8.000 m2. Es werden 146 Wohnungen auf elf Stockwerken errichtet. Dabei werden kompakte Studios bis hin zu geräumigen Fünfzimmerwohnungen angeboten.
Asta Energy Solutions AG, die aktuell zu 100 Prozent Unternehmen von Michael Tojner zuzurechnen ist, will noch im 1. Quartal an die Frankfurter Börse gehen. Das Unternehmen ist Anbieter von kupferbasierten Lösungen für die Stromübertragung. "Ohne Asta hätte ein Drittel der Welt keinen Strom," meinte CEO Karl Schäcke bei einem virtuellen Gespräch am Donnerstag. Er bezeichnet das Unternehmen als Hidden Champion und Mission Critical Partner in der Energiewende. Die Produkte werden mitunter in weltweit großen Infrastrukturprojekten eingesetzt und sind beispielsweise in Transformatoren sowie Generatoren vertreten. "Unser Marktwachstum ist mit den Netzausbauplänen abgesichert, wir haben politischen und strukturellen Rückenwind," so Schäcke. Für das Gesamtjahr 2025 schätzt der Vorstand den Nettoumsatz auf rund 680 Mio. Euro (2024: 643 Mio. Euro) und das EBITDA auf zwischen 45 Mio. und 47 Mio. Euro (2024: 35,5 Mio. Euro). Mittelfristiges Ziel ist es laut dem CEO, auf einen Umsatz von 1 Mrd. Euro zu kommen. Im Zuge des IPOs sollen sowohl neue als auch bestehende Aktien des Unternehmens angeboten werden. Michael Tojner soll weiterhin Mehrheitsaktionär bleiben. Es haben sich bereits Unternehmen bzw. Investoren als künftige Aktionäre verpflichtet und wollen ca. 55 Mio. Euro investieren. Darunter der langjährige Asta-Partner Siemens Energy, aber auch das Umfeld von BNP, Invesco und WCM werden als Cornerstone-Aktionäre genannt.Das Unternehmen sei in den vergangenen Monaten kapitalmarktfähig aufgestellt worden, wie es heißt. Auch der Aufsichtsrat ist neu: So sind etwa der ehemalige Kanzler Christian Kern sowie auch Johannes Linden, Vorstand der Pfisterer Holding, die erst in 2025 einen Börsengang durchgeführt hat, neu im Gremium. Angestrebt wird ein Bruttoemissionserlöse von rund 125 Mio. Euro aus neu ausgegebenen Aktien an (Transaktionsvolumen insgesamt 190 Mio. Euro). Der Emissionserlös soll in das weitere Wachstum und in die weltweiten Asta-Töchter fließen, aber auch in die Stärkung der finanziellen Position. Das Angebot wird aus einem öffentlichen Angebot in Deutschland und Österreich sowie internationalen Privatplatzierungen an qualifizierte Investoren außerhalb dieser Länder bestehen. Das IPO wird von Berenberg, Commerzbank, Oddo, RBI und Baader Bank begleitet. Informationen zur Bewertung und zum Zeitplan sollen in den kommenden Wochen folgen.
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