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Frisches Research zu Palfinger, Polytec, Andritz, Erste Group, Biogena-Wachstumspläne, RBI und Addiko

Die Analysten der Deutschen Bank bestätigen die Kauf-Empfehlung für Palfinger, nehmen aber das Kursziel von 41,0 Euro auf 39,0 Euro zurück.

Die Analysten von Oddo BHF stufen die Polytec-Aktie von Kaufen auf Halten herab, das Kursziel bleibt unverändert bei 5,3 Euro. Sie meinen: "Die Bewertung basiert auf gleichgewichteten Economic Profit- und DCF-Modellen. Bis zur Gewinnwarnung und dem damit verbundenen Kursrückgang hatte sich der Aktienkurs seit Jahresbeginn fast verdoppelt. Wir gehen davon aus, dass diese Neubewertung im Wesentlichen durch steigende Erwartungen hinsichtlich der strategischen Initiativen des Konzerns zur Diversifizierung weg vom Automobilbereich und durch die Wachstumschancen bei „Smart Plastics“-Anwendungen (primär Logistiklösungen) getrieben wurde. Das Management strebt bis 2028 einen Umsatzanteil von ca. 30 Prozent an. Unserer Ansicht nach impliziert dies eine sehr steile Wachstumskurve, wenn man bedenkt, dass sich die vielversprechendsten Produkte noch nicht in der Markteinführungsphase befinden und daher die Kundeninteresse sowie die Akzeptanzraten noch nicht greifbar sind. Obwohl das Management argumentiert, dass die Ursachen für die Gewinnwarnung im Wesentlichen vorübergehender Natur sind, unterstreichen diese Entwicklungen, dass das Kerngeschäft nach wie vor mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert ist. Vor diesem Hintergrund und bis genauere Informationen zur Kommerzialisierung der neuen Produktlinien außerhalb des Automobilbereichs vorliegen, halten wir es für angebracht an der Seitenlinie zu bleiben.“

Die Analysten der Baader Bank stufen die Polytec-Aktie nach der Gewinnwarnung von Add auf Reduce zurück. Das Kursziel wird mit 5,26 Euro angegeben. Sie meinen: "Polytec sah sich mit einer ungünstigen Kombination aus geringeren Produktabrufen und Produktionsproblemen konfrontiert. Das Unternehmen sucht aktiv nach Lösungen, wobei der Ausblick für die Produktabrufe im vierten Quartal weder auf eine Stabilisierung noch auf eine Erholung hindeutet." Die Schätzungen seien derzeit in Überarbeitung, geht aus dem Update hervor.

Die Analysten von Montega nehmen das Kursziel für Polytec nach der Gewinnwarnung von 10,0 auf 8,0 Euro zurück und bestätigen die Kauf-Empfehlung. Sie meinen: "Die Gewinnwarnung ist ein spürbarer Rückschlag, an der strategischen Richtung ändert sie aber nichts. Die Belastung konzentriert sich auf ein Quartal, und mit einer Eigenkapitalquote von 50,1 Prozent ist die Bilanz solide. Nach dem Kursrückgang von 23 Prozent notiert die Aktie bei nur ~3,4x EV/EBITDA 2027e. Für 2026e rechnen wir nun mit einem Umsatz von 560,0 Mio. Euro (zuvor 587,0 Mio. Euro) und einem EBIT von 9,5 Mio. Euro (zuvor 22,0 Mio. Euro). Mit 1,7% EBIT-Marge liegen wir in der oberen Hälfte der Guidance. Für 2027e und 2028e senken wir die EBIT-Marge auf 3,0 bzw. 3,6 Prozent."

Die Analysten der Deutschen Bank bestätigen die Kauf-Empfehlung mit Kursziel 131,0 Euro für die Aktien der Erste Group.
Die Analysten von Barclays erhöhen das Kursziel für die Erste Group-Aktie von 136,0 auf 137,0 Euro und bestätigen das Overweight-Rating.
Die Analysten der Baader Bank stufen die Erste Group-Aktie nach Q3-Zahlen mit Reduce und Kursziel 118,0 Euro ein. Sie meinen: "Der Konzern legte gute Ergebnisse vor, die im Einklang mit der bekräftigten Prognose für das Geschäftsjahr 2026 stehen und die Ziele des Managements für 2030 untermauern. Unserer Ansicht nach dürfte dies zu schrittweisen Anhebungen der Konsensschätzungen führen und damit die positive Gewinnentwicklung stützen."

Die Analysten von Oddo BHF passen nach Bektanntgabe der Q3-Zahlen das Kursziel für Andritz von 80,0 auf 81,0 Euro an und bestätigen die Neutral-Empfehlung. Sie fassen zusammen: "Während das Segment Hydropower von einer positiven Nachfrage- und Margenentwicklung profitiert verzeichnet das Segment Environment & Energy einen Abwärtstrend bezogen auf Nachfrage und Profitabilität. Metals verzeichnete eine leicht positive Entwicklung in den letzten Quartalen, getrieben durch Restrukturierungsmaßnahmen und Kapazitätsanpassungen. Die geringe Visibilität und die starke Abhängigkeit vom (europäischen) Automotive Sektor lässt uns weiterhin vorsichtig gestimmt. Die positive Entwicklung auf Gruppenebene ist unserer Meinung nach bereits im deutlichen Kursanstieg der letzten Monate reflektiert."

Das börsengelistete Gesundheitsunternehmen Biogena wächst weiter. In den vergangenen 20 Geschäftsjahren ist das Unternehmen aus Salzburg eigenen Angaben zufolge beim Umsatz durchschnittlich 26,7 Prozent pro Jahr gewachsen. Der Netto-Außenumsatz der Biogena-Gruppe ohne USA in den Bereichen Mikronährstoffe, Diagnostik, Biohacking und Academy ist von 1,614 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2006/07 auf vorläufig 144,936 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2025/26 gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr beträgt die Steigerung 24,4 Prozent. Die beiden Biogena-eigenen Produktionsstätten in Koppl bei Salzburg und in Liefering in der Stadt Salzburg verfügen laut dem Unternehmen zusammen über Produktionskapazitäten, die nach Einschätzung des Managements ein jährliches Umsatzvolumen von rund 500 Mio. Euro ermöglichen. Das Management plant, diese Umsatzgröße bis 2030 zu erreichen. Gründer und CEO Albert Schmidbauer: "Unsere Entwicklung zeigt, was aus einer klaren Idee entstehen kann, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und konsequent daran arbeiten. Heute verbinden wir Produkte, Diagnostik, Anwendungen und Wissen. Darin sehen wir erhebliches Potenzial für die nächsten Jahre." Stefan Klinglmair, COO und Vorstandsmitglied der Biogena Good Vibes AG, ergänzt: "Jetzt geht es darum, diese Möglichkeiten durch Nachfrage, Vertrieb und konsequente Umsetzung auszuschöpfen. Deutschland, Italien und der Apothekenkanal spielen dabei eine zentrale Rolle."

Die Raiffeisen Bank International (RBI) geht davon aus, Eigentümerin aller Addiko-Tochterbanken einschließlich der Bank in Serbien zu bleiben. Nachdem die Nationalbank Serbiens (NBS) der Alta Banka die Banklizenz entzogen hat, rechnet die RBI nicht mehr damit, dass die Alta Group die erforderlichen aufsichtsrechtlichen Genehmigungen für einen möglichen Carve-out erhält, so die RBI in einer Pressemitteilung.

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

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