Die Immofinanz-Vorstände haben Aktien verkauft: Stefan Schönauer hat außerhalb eines Handelsplatzes 15.000 Immofinanz-Aktien zu je 23,0 Euro verkauft, wie aus einer Veröffentlichung hervorgeht. Vorstand Diemtar Reindl hat 7515 Stück zu je 23,0 Euro verkauft. Bekanntermaßen bietet die CPI Property Group derzeit 23,0 Euro je Immofinanz-Aktie. Noch bis 30. Mai (Nachfrist) können die Aktien angedient werden.
Die FMA hat der Erste Group Bank AG am 25. Mai 2022 die für sie vom SRB (Single Resolution Board) festgelegte MREL-Anforderung mitgeteilt. Demnach muss die Erste Group Bank AG ab 1. Jänner 2022 ein verbindliches MREL-Zwischenziel in Höhe von 26,03 Prozent im Verhältnis zu den risikogewichteten Aktiva und 9,34 Prozent im Verhältnis zu der Gesamtrisikopositionsmessgröße der österreichischen Abwicklungsgruppe erfüllen, wie die Erste mitteilt.
Research: SRC Research bestätigt die Kauf-Empfehlung für CA Immo und auch das Kursziel von 42,0 Euro. Die jüngst vorgelegten Q1-Zahlen seien vom Markt gut aufgenommen worden. Das jüngst am 9. Mai gestartete Aktienrückkaufprogramm für bis zu 1 Mio. Aktien bis zum 9. November könne der Kursperformance ebenfalls Auftrieb geben, so die Analysten.
Die UBM hat Q1-Zahlen vorgelegt, welche von den Raiffeisen Research-Analysten folgendermaßen kommentiert werden: "Die Entwicklung im laufenden Jahr wird von den Entwicklungen in den kommenden Quartalen abhängen. Sollte das Unternehmen die Baugenehmigungen für zwei seiner größeren Projekte (Baubergerstraße, LeopoldQuartier) erhalten und möglicherweise sein Timber Pioneer-Gebäude (Fertigstellung Anfang 2023) verkaufen, sehen wir ein ähnliches Ertragsniveau wie im GJ 21 als möglich an, was unseren letzten Schätzungen entspricht. Einige dieser Faktoren liegen jedoch nicht vollständig im Einflussbereich der UBM. Unsere letzte Empfehlung zur Aktie von UBM lautete Kauf".
Die Liechtensteinische Landesbank (Österreich) AG konnte das verwaltete Kundenvermögen 2021 um 26 Prozent steigern und erreichte einen neuen Rekordwert von 33 Mrd. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnte um 67 Prozent auf 16,2 Mio. Euro gesteigert werden. Der Jahresüberschuss nach Steuern betrug 14,4 Mio. Euro. "Unsere Teams haben einmal mehr mit höchster Professionalität ihre Beratungsexpertise bei unseren Kunden bewiesen. Wir sind über diese ausgezeichneten Zahlen höchst erfreut. Im Vergleich zum bereits sehr guten Ergebnis des Vorjahres bedeutet das eine Steigerung von rund 26 Prozent. Wachstum ist ein Kernelement unserer Strategie und dieser wirtschaftliche Erfolg ist eine schöne Bestätigung unserer Geschäftsphilosophie ", zeigt sich Robert Löw, Vorstandsvorsitzender der LLB Österreich, äußerst zufrieden.
Reingehört bei UBM: UBM CEO Thomas G. Winkler im börsenradio-Interview über die aktuellen Unsicherheiten: "Wir sind in einem Projekt-Geschäft und da gibt es unterschiedliche Abhängigkeiten. Ich habe keine Zweifel, dass wir den FAZ Tower und den Timber Pioneer plangemäß fertig stellen, da unterscheidet sich unsere Situation, trotz Supplychainproblemen, nicht wesentlich von vor Corona. Auf der anderen Seite ist auch die Beamtenschaft von Corona betroffen und mit einem unglaublichen Überhang an Anträgen konfrontiert. Wir wissen nicht genau, wann wir die Genehmigungen bekommen. Sollten wir die Baugenehmigung in der Baubergerstraße in München, wo wir die Timber Factory planen, bekommen, würden wir automatisch ein Ergebnis erzielen. Wir hätten dort einen Aufwertungsgewinn, der von unserem Partner aufgrund einer besseren Widmung als das usprünglich mal angedacht, bezahlt wird".
Zur guten Bilanzsituation: "Jede Unsicherheit birgt auch eine Chance in sich. Bei uns heißt die Chance, günstigere Einstiegspreise bei Projekten. Wir rechnen damit, dass man dort, wo erhöhte Eigenkapitalanforderung an Projekte gestellt werden, wir mit unserer Bilanzposition, die sicherlich außergewöhnlich ist für unsere Branche, auch punkten können. Zu Aktie: Es hat aufgrund von Schieflagen eniger Mitbewerber am Aktienmarkt geklingelt. Wir fühlen uns jetzt nicht ungerecht behandelt, es ist nun mal ein unsicheres Umfeld. Es kann so wie zB letztes Jahr werden, wo wir zunächst nicht wussten, wie es wird und dann das zweitbeste Jahr erreicht haben. Das kann in diesem Jahr genau so ausgehen, oder aber es verschiebt sich alles in Richtung 2023 und wir sehen lange Gesschichter am Ende des Jahres. Zur Guidance: Wir hoffen, dass wir zu den Halbjahrezahlen, die im August veröffentlicht werden, eine Visibilität vorfinden, damit wir einen Anhaltspunkt geben können.
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