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Insights von Kontron, cyan und Frequentis bei mwb-Konferenz, News von Verbund, Porr, UBM, Research zu wienerberger

Das Researchhaus mwb hat am Donnerstag eine Defense and Security Conference veranstaltet. Unter den zehn präsentierenden Unternehmen waren auch drei österreichische, nämlich Kontron, cyan und Frequentis.
Kontron-CFO Clemens Billek betonte, dass das Unternehmen im laufenden Jahr erstmals mehr als 200 Mio. Euro Umsatz im Defense-Bereich erzielen werde. Die EBIT-Marge im Defense-Bereich liegt bei ca. 20 Prozent. Kontron stattet dabei Vehikel wie etwa Drohnen aber auch Jets mit speziellen Modulen etwa Microserver aus. Kunden sind Nato-Länder, allen voran Deutschland. Auch die Partnerschaft mit Ennoconn wurde von Billek erläutert. Das Unternehmen profitiert vor allem in der Lieferkette von seinem taiwanesischen Aktionär Ennoconn/Foxconn. Ennoconn wiederum setzt auf die Connectivity-Lösungen von Kontron etwa für seine humanoiden Roboter. Aus der Kooperation sollen jedenfalls 40 Mio. Euro an Synergien für Kontron entstehen. Ennoconn, die bekanntlich 48 Prozent an Kontron hält, soll auch jährlich Dividenden erhalten. Für 2026 stellt Billek 0,65 Euro je Aktie in Aussicht, bis 2030 1,5 Euro je Aktie. Ausgezahlt werden soll aus dem Free Cashflow. M&A ist bei Kontron Thema, so Billek.

Bei cyan stand das Thema Sicherheit im Fokus. Bekanntlich sorgt das Unternehmen mit seiner Cybersecurity-Lösung derzeit vor allem für Sicherheit vor Phishing, Malware  etc bei Kunden aus dem Telekom-Bereich. Die Umsätze des Unternehmens bestehen zu 96 Prozent aus wiederkehrenden Erlösen. Dabei gibt es zum einen ein Modell mit einer Umsatz-Beteiligung und zum anderen ein Lizens-Modell, wie Head of Finance Julia Szekeres erklärte. Neben Telekom-Unternehmen werden künftig aber auch Banken, Versicherungen und E-Commerce-Anbieter anvisiert. Mit der noch jungen Lösung cyan Guard 360 befinde man sich in einem frühen kommerziellen Stadium. Die Lösung gilt aber als weiterer Wachstumstreiber, so Szekeres. Man stehe kurz vor dem Closing mit einem Kunden in den USA. Auch sieht cyan gute Chancen für einen Markteintritt in Asien.

Bei Frequentis betreffen 15 bis 20 Prozent der Umsätze den Defense-Bereich. Aufträge aus diesem Bereich gibt es etwa aus Deutschland, Österreich aber auch Saudi-Arabien, Australien und UK, wie IR-Manager Stefan Marin erklärte.
Ein insgesamt wesentlicher Markt für Frequentis ist Americas, der neben USA auch Kanada und süd-amerikanische Länder umfasst. Ein Groß-Auftrag aus den USA habe etwa dafür gesorgt, dass das laufende Geschäftsjahr im 1. Halbjahr untypisch mit einem positiven EBIT abgeschlossen wurde. Die typische Saisonalität, mit höheren Umsätzen und Gewinnen im 2. Halbjahr als im 1. Halbjahr, wird aber in den kommenden Jahren bestehen bleiben, so Marin. Er erklärte auch, dass Frequentis kurz vor der Zertifizierung der Remote Tower-Technologie für U.S. National Airspace steht. Man sei derzeit noch der einzige Anbieter, der diesen Prozess in den USA durchlaufen habe, so Marin. Grundsätzlich würde das Unternehmen weiterhin von aktuellen Themen wie erhöhter Sicherheit, der zunehmenden Mobilität (Stichwort Flugverkehr) sowie auch Automatisierung profitieren, so Marin.

Hinweis: Die cyan AG wird am 14. Oktober an der m:access-Analystenkonferenz der Börse München teilnehmen. 
Kontron ist im November bei Roadshows in Brüssel, Paris, Zürich, Frankfurt und präsentiert online vor US-Investoren.
Bei Frequentis sind im Finanzkalender Roadshow-Termine in Wien, Frankfurt, Lyon, London etc eingetragen.

Verbund und die EWE AG entwickeln in einem Joint Venture den Wasserstoff-Hub „CHC Elektrolyse JadeWeser“. Kern des Vorhabens ist ein Elektrolyseur mit einer Leistung von bis zu 500 Megawatt und einer geplanten Produktionskapazität von rund 50.000 Tonnen grünem Wasserstoff pro Jahr. Die Anlage soll an das zukünftige Wasserstoff-Kernnetz angebunden werden und könnte voraussichtlich ab dem Jahr 2032 grünen Wasserstoff für Industrie, Mobilität und den Energiesektor bereitstellen, teilt Verbund mit. Durch die Kombination aus Erzeugung, Speicherung und Netzanbindung entsteht ein Projekt mit hoher strategischer Bedeutung für den Wasserstoffhochlauf in Deutschland und Europa. Die Etablierung des Joint Ventures durch die EWE Hydrogen GmbH und die Verbund Green Hydrogen GmbH erfolgt in einer Phase, in der sich der Wasserstoffmarkt zunehmend konsolidiert. „Die Energiewende braucht leistungsfähige europäische Partnerschaften. Mit dem Joint Venture bündeln wir die Stärken zweier etablierter Energieunternehmen und schaffen die Voraussetzungen für eine sichere und wettbewerbsfähige Versorgung mit grünem Wasserstoff. JadeWeser ist für uns ein wichtiger Baustein einer künftig europäischen Wasserstoffwirtschaft“, erklärt Veerbund-CEO Michael Strugl.

Die Analysten der Berenberg Bank kürzen nach der neuerlichen Reduzierung der Ergebnisprognose das Kursziel für die wienerberger-Aktie von 25,00 auf 19,00 Euro, bestätigen aber die Kauf-Empfehlung. Sie halten die Aktie mittelfristig für attraktiv bewertet, sobald sich die Nachfrage im Wohnungsbau erholt und der Kostendruck nachlässt.

Bei Porr wurde ein Aktienrückkaufprogramm im Ausmaß von höchstens 392.782 Stück bzw höchstens 1 Prozent des Grundkapitals beschlossen. Aktuell hält die Gesellschaft keine eigenen Aktien. Das Aktienrückkaufprogramm beginnt am 14.10.2026 (einschließlich) und dauert bis voraussichtlich 31.03.2027. Der Aktienrückkauf soll ausschließlich über die Wiener Börse sowie über multilaterale Handelssysteme erfolgen und jedem gemäß § 65 Abs 1 Z 8 AktG zulässigen Zweck dienen, auch für die mögliche Bedienung möglicher künftiger Mitarbeiterbeteiligungsprogramme der Porr, wie es heißt.

UBM und Porr starten das Holzhybrid-Projekt Thulestraße 48 in Berlin Pankow: Vertreter von Porr und UBM haben den Bau-Startschuss auf dem Grundstück an der Thulestraße 48 in Berlin gegeben. Auf dem Grundstück entstehen in den kommenden zwei Jahren 78 Eigentumswohnungen mit insgesamt rund 4.800 Quadratmetern Wohnfläche. Thule48 komplettiert als letzter Neubau das bereits weitgehend fertiggestellte Wohnquartier Immergrün. Im Neubau entstehen 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen. Die Einheiten sind zwischen 44 und 106 Quadratmeter groß.

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

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