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In den News: DO & CO, Strabag, Flughafen Wien, A1 Telekom Austria, Reploid

Der Premium-Caterer DO & CO legt bei Umsatz und Ergebnis weiter zu: Das Unternehmen hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2025/2026 aufgrund einer erhöhten Nachfrage in allen Divisionen den Umsatz um 5,2 Prozent auf 1.867,12 Mio. Euro steigern können. Laut DO & CO handelt es sich dabei um die umsatzstärksten ersten drei Quartale der Unternehmensgeschichte. Das Airline-Catering-Segment ist um 5,8 Prozent auf einen Umsatz von 1.453,0 Mio. Euro gewachsen, im internationalen Catering liegt das Plus bei 1,2 Prozent auf 274,23 Mio. Euro. Hier wirkt sich die Fußball-EM 2024 im Vergleich zum Vorjahr aus. Das Restaurant wuchs um 7,6 Prozent auf 139,88 Mio. Euro. In diesem Segment sind vor wenigen Wochen Neu-Eröffnungen angekündigt worden: DO & CO wird ab dem 1. Quartal 2027 am erweiterten Terminal-3-Süd des Flughafens Wien mit zusätzlichen Outlets vertreten sein. Das EBITDA des DO & CO Konzerns konnte in den ersten drei Quartalen um 15,5 Prozent auf 227,60 Mio. Euro gesteigert werden (VJ: 197,00 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge beträgt 12,2 Prozent (VJ: 11,1 Prozent). Das EBIT wird mit 163,01 Mio. Euro ausgewiesen und liegt damit um 17,0 Prozent über dem Vorjahr. Die EBIT-Marge beträgt 8,7 Prozent (VJ: 7,9 Prozent). Im Vergleich zu den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2024/2025 ist das Konzernergebnis um 15,9 Prozent auf 84,59 Mio. Euro angestiegen. Das Management sieht beste Voraussetzungen, "auch in Zukunft sehr stark wachsen zu können", wie es seitens des Unternehmens in einer Aussendung heißt. "Allgemein kann im Ausblick von einer erfreulichen Entwicklung gesprochen werden. Das Management ist überzeugt, dass bei gleichbleibendem Marktumfeld die gesetzten Unternehmensziele zu erreichen sind," so das Unternehmen. Wie berichtet, strebt das Management mittelfristig einen Umsatz von mehr als 3 Mrd. Euro sowie Margen im zweistelligen Bereich an.

Der Baukonzern Strabag gewährt erste Einblicke in das abgelaufene Geschäftsjahr: So konnte die Leistung in 2025 um 6 Prozent auf 20.423,95 Mio. Euro gesteigert werden. Rund die Hälfte des Leistungsanstiegs ist auf die Übernahme der australischen Georgiou Group im 1. Quartal 2025 zurückzuführen, so das Unternehmen. In den Bestandsmärkten wurden die größten Leistungszuwächse in Polen, Tschechien und Deutschland erzielt. Der Auftragsbestand lag zum Jahresende bei 31.374,55 Mio. Euro, was einem Plus von 6,0 Mrd. bzw. 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für das Geschäftsjahr 2025 wird, wie bereits am 27. Jänner bekanntgemacht, eine EBIT-Marge von mindestens 6,5 Prozent (2024: 6,1 Prozent) erwartet. Maßgeblich dafür sind u.a. positive Effekte aus Großprojekten in Deutschland und im internationalen Geschäft sowie milde Witterungsverhältnisse gegen Jahresende in Deutschland. Für das laufende Jahr erwartet der Vorstand eine Leistungssteigerung auf rund 22 Mrd. Euro und geht in allen operativen Segmenten von einer höheren Leistung aus. Für 2026 wird eine EBIT-Marge zwischen 5 und 5,5 Prozent erwartet. "Dies liegt innerhalb der von Analyst:innen prognostizierten 5,1 Prozent", schreiben die Analysten von Raiffeisen Research.

Die Flughafen-Wien-Gruppe verzeichnete im Jänner ein Passagierplus von 5,0 Prozent auf 2.557.185 Reisende. Am Standort Wien erhöhte sich das Passagieraufkommen um 1,1 Prozent auf 1.910.186 Reisende. Die Zahl der Lokalpassagiere sank leicht auf 1.534.396 (-0,5%), jene der Transferpassagiere auf 331.854 (-2,5%). Der Anstieg am Standort Wien ist vor allem auf Zwischenlandungen von Air India zurückzuführen, bei denen Passagiere das Flugzeug nicht verlassen. Die Flugbewegungen am Standort Wien nahmen um 4,0 Prozent auf 15.143 Starts und Landungen ab. Das Frachtaufkommen stieg hingegen um 5,3 Prozent auf 22.679 Tonnen.

Research: Die Analysten der Baader Bank stufen die A1 Telekom Austria weiterhin mit "Add" und einem Kursziel von 11,9 Euro ein. Die Ergebnisse des 4. Quartals entsprachen ihren Erwartungen. Das Dividendenwachstum verlangsame sich zwar, bleibe aber mit einem Plus von 68 Prozent über fünf Jahre positiv, so die Experten.

Karriere: Bei der Reploid Group gibt es Management-News: Andreas Steinbüchler wurde zum Director of Fertilizer bestellt und verantwortet künftig das Geschäft mit organischem Dünger. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Düngemittelindustrie, davon über 15 Jahre in Führungsfunktionen in Vertrieb, Supply Chain und Finanzen.

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

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