Die DO & CO hat in einer Pressemitteilung sowie im Conference Call starke Wachstumspläne bestätigt. CEO Attila Dogudan erklärte, dass das Unternehmen mit Vollgas unterwegs sei, massiv in Personal und Innovation investiere und in allen Segmenten eine starke Nachfrage nach den DO & CO-Premiumprodukten spüre. Zudem arbeitet DO & CO weiter an seiner Expansion: Geplant sind in den nächsten Jahren rund sieben neue Gourmetküchen in den USA, Europa und im Mittleren Osten sowie zwölf Demel-Cafés, zwölf Henry Gourmet Shops und drei neue DO & CO-Restaurants.
Besonders starkes Wachstum wird in der Türkei erwartet. Turkish Airlines plant, ihre Flotte in den kommenden zehn Jahren zu verdoppeln, was zusätzliche Catering-Kapazitäten erfordert. In Istanbul entsteht derzeit eine neue DO & CO-Gourmetküche mit einer Fläche von 150.000 qm. Diese soll die tägliche Produktionskapazität von aktuell 250.000 bis 300.000 Mahlzeiten auf rund 500.000 Mahlzeiten pro Tag steigern. Die Eröffnung ist für Ende 2027/Anfang 2028 geplant.
Das Investitionsvolumen steigt deutlich: Während im laufenden Jahr rund 60 Mio. Euro Capex erwartet werden, sollen es laut CFO Johannes Echeverria im kommenden Geschäftsjahr etwa 100 Mio. Euro sein.
Auch bei Ausschreibungen verzeichnet DO & CO Erfolge. Dogudan zufolge nahm das Unternehmen im Jahr 2025 an 73 Ausschreibungen teil, mit einer Erfolgsquote von rund 60 Prozent. Dabei handelt es sich um 17 Neuverträge, der Rest entfällt auf Vertragsverlängerungen. Zudem sei man bei der FIFA Fußball-WM erneut im Rennen – eine Entscheidung wird in den nächsten Wochen erwartet.
Research: Die Analysten von NuWays bestätigen ihre Buy-Einstufung für die DO & CO-Aktie und bekräftigen ein Kursziel von 266,0 Euro. DO & CO profitiere vom nachhaltigen Wachstum im Flugverkehr, der starken Premium-Positionierung (gestützt u.a. durch die Skytrax-2025-Auszeichnung im Bordcatering für Turkish Airlines) sowie hoher Vertragssicherheit.
Auch die Deutsche Bank bestätigt ihre Buy-Empfehlung für die Bawag-Aktie samt Kursziel von 151,00 Euro.
Nachgefragt: Die Bawag hat diese Woche Zahlen präsentiert und im Zuge dessen bekanntgegeben, dass man sich im Q4/25 von einer Minderheitsbeteiligung getrennt hat. Der Abschluss dieser Transaktion wird in der ersten Jahreshälfte 2026 erwartet. Auf Nachfrage teilte die Bawag mit, dass aktuell keine weiteren Details zum Verkauf genannt werden können.
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