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Zahlen von Bajaj Mobility, RBI, Strabag startet Schul-Neubau, Research zu Polytec, Palfinger

Bajaj Mobility-CEO Gottfried Neumeister stellt auf der Motorradmesse EICMA in Mailand heute vor der versammelten Motorrad-Welt eine neue Generation von Motorrädern vor. Zuvor präsentierte er die Zahlen für das abgelaufene Quartal. Fazit: Die Restrukturierung zeigt Wirkung, das Ergebnis und die Margen wurden weiter verbessert, die Kosten weiter reduziert. "Wir haben die Restrukturierung hinter uns gebracht und sind auf Wachstumskurs," so der CEO gegenüber Börse Social. Seit September läuft man bei der Fahrzeug- und Motoren-Assemblierung im Zwei-Schicht-Betrieb. Im 3. Quartal hat die Gruppe 47.390 Fahrzeuge verkauft, gegenüber der Vorjahresperiode bedeutet dies ein Plus von 51 Prozent. Der Motorrad-Umsatz bei den Marken KTM, Husqvarna und Gasgas konnte um 84 Prozent gesteigert werden. Die Overhead-Kosten wurden in den ersten neun Monaten gegenüber der Vorjahresperiode um 97 Mio. Euro auf 255 Mio. Euro reduziert und liegen auf dem tiefsten Stand seit vielen Jahren. Im 3. Quartal 2026 ist der im 1. Quartal begonnene Personalabbau vollständig abgeschlossen worden. Der Stand der Mitarbeiter per 30. September 2026 betrug 3.631 (31. Dezember 2025: 3.782). Die Lagerbestände sind auf einem stabilen und effizienten Niveau. Dieser Mix führte zu einer weiteren Verbesserung der Ergebnis-Kennzahlen und Margen. Obwohl das EBIT der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2026 mit -13,5 Mio. Euro negativ ist, konnte die Bajaj Mobility-Gruppe das schon im 2. Quartal 2026 operativ positive EBIT von 1,3 Mio. Euro auf nunmehr 11,3 Mio. Euro für das 3. Quartal steigern. Im 3. Quartal 2026 belief sich die EBIT-Marge damit auf 3,2 Prozent. Auch die EBITDA-Marge zeigt eine positive Entwicklung im Vergleich zum 2. Quartal (8,7 Prozent) und erreicht im 3. Quartal 11,6 Prozent. Der Umsatz fällt im 3. Quartal aufgrund von saisonalen Effekten und der Sommerpause in der Produktion etwas geringer aus (351 Mio. Euro im Q3 vs. 370 Mio. Euro im Q2). Beim Ausblick bleibt das Unternehmen vage. Klares Ziel der Gruppe ist es, die Profitabilität nachhaltig zu steigern und positive Free Cashflows zu erwirtschaften. Nach drei Quartalen liegt der Free Cashflow bei -26,1 Mio. Euro und das EBIT bei -13,5 Mio. Euro. Beide Kennzahlen nähern sich also dem positiven Bereich.

Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat den Konzerngewinn (ohne Russland) in den ersten neun Monaten 2026 um zehn Prozent auf mehr als 1,1 Mrd. Euro gesteigert. Der Zinsüberschuss stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 7 Prozent auf 3.347 Mio. Euro, der Provisionsüberschuss um10 Prozent auf 1.624 Mio. Euro. Die Forderungen an Kunden stiegen im Vergleich zum Jahresende 2025 um 8 Prozent auf 109 Mrd. Euro. RBI-CEO Michael Höllerer: „Wir blicken auf drei starke Quartale zurück. Unser Kerngeschäft entwickelt sich sehr erfolgreich, und mit unserer soliden Position in attraktiven Märkten sind wir bestens aufgestellt, um weiter zu wachsen. Zugleich haben wir in den vergangenen Monaten bei zwei wichtigen Vorhaben deutliche Fortschritte erzielt: bei der Akquisition der Garantie BBVA Romania ebenso wie bei der geplanten Übernahme der Addiko Bank. Mit dem rechtskräftigen Urteil gegen Rasperia konnten wir zudem einen bedeutenden Etappensiegerringen, im Interesse unserer Aktionärinnen und Aktionäre und mit dem Ziel, den in Russland entstandenen Schaden zu kompensieren.“ Im Ausblick geht die RBI davon aus, dass die Forderungen an Kunden in 2026 um rund 9 Prozent wachsen werden (ohne Berücksichtigung von Akquisitionen). Der Zinsüberschuss dürfte im Jahr 2026 bei über 4,5 Mrd. Euro und der Provisionsüberschuss bei rund 2,2 Mrd. Euro liegen.

Die Strabag-Tochter Züblin errichtet als Generalübernehmer ein Schulgebäude, eine Vier-Feld-Sporthalle, Freianlagen und die zugehörige Infrastruktur des Exzellenz Berufsschulzentrums für Elektrotechnik in Dresden-Prohlis. Der neue Campus schafft  Ausbildungsbedingungen für rund 2.250 Schüler:innen.  Die Gebäude werden in Holz-Hybrid-Bauweise errichtet. Ein hoher Vorfertigungsgrad und die modulare Rasterstruktur unterstützen eine strukturierte und präzise Umsetzung auf der Baustelle. Das Auftragsvolumen beträgt rund 66 Mio. Euro netto. Die bauliche Fertigstellung des Gesamtvorhabens ist bis Ende 2028 vorgesehen; die Inbetriebnahme des Schulcampus soll im Frühjahr 2029 erfolgen.

Die Analysten der Baader Bank stufen die Polytec-Aktie mit Add und Kursziel 5,1 Euro ein. Die Experten haben die EPS-Schätzung für 2026 von 0,28 Euro auf 0,12 Euro gesenkt, für 2027 wird die Prognose von 0,35 Euro bestätigt. Es sei die gesenkte Prognose von Polytec, die auf geringere Abrufe des Großkunden Volkswagen zurückzuführen sei, berücksichtigt worden, so die Analysten. Die Aussichten würden eher auf einen weiteren Rückgang als auf eine Erholung hindeuten, so die Baader-Experten. Mercedes habe diese Entwicklung nicht kompensieren können. Kunden außerhalb der Automobilbranche würden keine Unterstützung bieten, da die Abrufe bei IFCO weiterhin niedrig seien. Dies könnte sich 2027 ändern. Produktionsprobleme bei Teilen (Lackierung), die zuvor an anderer Stelle gefertigt und nun am Hauptstandort in Hörsching produziert werden, müssen gelöst werden, was zusätzliche Kosten verursacht, wie die Baader-Analysten in einem Update schreiben.

Die Analysten der Berenberg Bank bestätigen die Kauf-Empfehlung für Palfinger, senken aber das Kursziel von 40,0 auf 35,0 Euro.

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

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STRABAG SE
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Palfinger AG