Die AT&S steigerte den Umsatz in den ersten drei Quartalen 2025/26 um 10 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro. Währungsbereinigt erhöhte sich der Konzernumsatz sogar um 16 Prozent. Das EBITDA verbesserte sich um 28 Prozent auf 297 Mio. Euro (währungsbereinigt um 46 Prozent). Die Ergebniserhöhung ist laut AT&S vorrangig auf gestiegene Volumina, das Kostenoptimierungs- und Effizienzprogramm sowie ein verbessertes Preisumfeld zurückzuführen. Die EBITDA-Marge lag bei 22,6 Prozent (Vorjahr: 19,4 Prozent). Das EBIT verbesserte sich von -1 Mio. Euro auf 34 Mio. Euro. Die EBIT-Marge lag bei 2,6 Prozent (Vorjahr: -0,1 %). Das Konzernergebnis liegt bei -39 Mio. Euro (Vorjahr: -95 Mio. Euro). Der operative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf 332 Mio. Euro und lag um 361 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahres, was laut AT&S auf die Wiederaufnahme des internationalen Factoring-Programms zurückzuführen ist.
CEO Michael Mertin: „Das dritte Quartal hat eindrucksvoll gezeigt, dass wir operativ auf dem richtigen Kurs sind. Zum einen zeigt unser konsequent umgesetztes Effizienzprogramm Wirkung, zum anderen hat sich das Marktumfeld für die Technologiebranche verbessert. Und schließlich tragen unsere Werke in Kulim, Malaysia, sowie Leoben, Österreich, zur Umsatzentwicklung bei, sodass wir wieder ein positives EBIT erzielen konnten.“ AT&S ist überzeugt, die Jahresziele zu erreichen. Für das Geschäftsjahr 2025/26 erwartet das Unternehmen einen Jahresumsatz von rund 1,7 Mrd. Euro (2024/25: 1.590 Mio. Euro) und eine EBITDA-Marge von etwa 23 Prozent. Das Investitionsvolumen soll rund 200 Mio. Euro betragen, hauptsächlich für den Ausbau der IC-Substrat-Produktion in Kulim. Die EBIT- und Free-Cashflow-Erwartungen sind positiv. Die Kostensenkungsmaßnahmen werden fortgesetzt – nach 120 Mio. Euro im Vorjahr sollen nun nachhaltig mindestens weitere 160 Mio. Euro eingespart werden.
Frequentis wird das Geschäftsjahr 2025 besser abschließen als prognostiziert. Der Umsatz erhöhte sich gemäß vorläufigen Zahlen auf rund 580 Mio. Euro (2024: 480,3 Mio. Euro). Zuletzt stellte das Unternehmen eine Steigerung „um mindestens 10 Prozent“ in Aussicht. Das EBIT stieg auf etwa 47 Mio. Euro (2024: 32,1 Mio. Euro), unterstützt durch profitable Projektabwicklungen und ein Claim-Settlement aus dem Segment Public Safety & Transport. Die EBIT-Marge beträgt damit rund 8 Prozent (2024: 6,7 Prozent). Ohne Settlement liegt sie bei ca. 6,7 Prozent und somit im Rahmen des Ausblicks. Der Auftragseingang stieg auf rund 680 Mio. Euro (2024: 583,8 Mio. Euro). Für 2026 plant Frequentis eine weitere Umsatz- und Auftragseingangssteigerung sowie eine EBIT-Marge von rund 7 Prozent.
Im aktuellen Fonds-Journal der 3 Banken Generali KAG gibt Geschäftsführer Alois Wögerbauer Einblick in die Aktienselektion des Österreich-Fonds. Am höchsten gewichtet sind Erste Group und OMV. „Die Ertragslage der Finanztitel ist gut, ebenso die Aussichten für die Industrietitel um Andritz, Palfinger, Strabag oder Wienerberger“, so Wögerbauer. Bei VIG, Uniqa und Frequentis wurden erste Gewinnmitnahmen durchgeführt – bedingt durch die starken Kursanstiege. Deutlich zugekauft wurde RHI-Magnesita, das mittelfristig von steigenden Rohstoffpreisen profitieren sollte. Ebenfalls bei Schwäche aufgestockt wurde DO&CO mit seiner globalen Wachstumsstory. Weitere Fondspositionen sind u.a. Kontron, AT&S, BAWAG, RBI, ams-Osram, Steyr Motors, Verbund, Lenzing und Rosenbauer.
Die VIG bearbeitet jährlich mehr als eine Million Assistance-Fälle. Rund 150 Serviceleistungen decken Fahrzeug, Gesundheit, Haushalt, Reise, Recht, Cyber, IT und Concierge-Services ab – von Pannenhilfe über medizinische Zweitmeinungen bis zu Cyber-Mobbing-Beratung oder der Organisation von Begräbnissen. Gábor Lehel, Chief Innovation Officer: „Durch die Kontrolle der gesamten Wertschöpfung können wir die Servicequalität entscheidend beeinflussen und kontinuierlich optimieren.“
Research: Barclays bestätigt das „Overweight“-Rating für die Erste Group und erhöht das Kursziel von 106 auf 118 Euro.
Karriere: Tanja Maisenberger übernimmt bei der FACC AG die Position Director Investor Relations, Treasury und Insurance und ist seit Anfang Februar im Amt.
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