Bei Agrana ist aufgrund des anhaltend schwierigen Marktumfeldes im Zucker-Segment mit einem nicht zahlungswirksamen Wertminderungsbedarf zu rechnen, wie das Unternehmen mitteilt. Die außerplanmäßige Abschreibung wird das Anlagevermögen des Segmentes ACS – Zucker voraussichtlich in einer Größenordnung zwischen 45 bis 55 Mio. Euro betreffen. Die endgültige Höhe der Wertminderung wird laut Agrana im Zuge der Aufstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2025/26 (Bilanzstichtag: 28. Februar 2026) festgestellt. Die erwartete nicht zahlungswirksame außerplanmäßige Abschreibung wirkt sich negativ auf die bisherige EBIT-Guidance aus. Auf Gruppenebene hatte das Management vor der Wertminderung für das Geschäftsjahr 2025/26 einen deutlichen Anstieg des EBIT auf einen Wert in einer Bandbreite von rund 45 bis 60 Mio. Euro erwartet. Auch Südzucker erwartet außerordentliche Abschreibungen, wie das Unternehmen ebenfalls heute Nachmittag mitteilt. Der Südzucker-Vorstand schlägt die Aussetzung der Dividende vor.
Die BAWAG-Aktie wird am 27. Februar (Schluss) in den MSCI Global Standard Index aufgenommen, wie MSCI nach der Überprüfung am 10. Februar mitgeteilt hat. „Dieser Schritt spiegelt die Wachstumsgeschichte und starke finanzielle Entwicklung der Bank in den vergangenen Jahren wider,“ betont die Bawag nach der Ankündigung, und zeigt auf: „Seit dem Börsengang 2017 steigerte die Bank nicht nur Kundenanzahl und das Bilanzvolumen, das Wachstum spiegelt sich auch an der Börse: Die Marktkapitalisierung stieg von 4,8 Mrd. Euro auf heute mehr als 10 Mrd. Euro. Die BAWAG hat insgesamt Kapital in Höhe von 3,7 Mrd. Euro ausgeschüttet (Stand 12. 2. 2026) und eine Gesamtaktionärsrendite von 341 Prozent erzielt.“
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