Österreichische Post. CFO Barbara Potisk-Eibensteiner: "Wir schreiben den Brief nie ab und geben ihn nicht auf"
Frau Barbara Potisk-Eibensteiner (CFO) im Gespräch mit Andreas Groß
Die Österreichische Post gehört seit 20 Jahren zur Wiener Börse. Der Konzern liefert Briefe, Pakete und längst auch Bankgeschäfte. Neu hinzu kommen Mobilfunk und immer mehr internationale Logistikangebote. Im ersten Halbjahr wächst der Umsatz um 3,8 %. Das EBIT sinkt jedoch um 22 %. Gleichzeitig kauft die Post weiter zu. "Wir haben im ersten Halbjahr doch einige Einmaleffekte gehabt. So haben wir das Telekommunikationsgeschäft mit A1 beendet", erklärt CFO Barbara Potisk-Eibensteiner bei den Montega HIT Hamburger Investorentagen. Die Post ist seit 1. April 2026 mit ihrer eigenen Mobilfunkmarke YELLLOW gestartet, und YELLLOW nutzt aber das Mobilfunknetz von A1. Das Briefgeschäft hat auch weiterhin Bedeutung: "Wir schreiben den Brief nie ab und geben ihn nicht auf. Brief war das Brot, und das Paket die Butter obendrauf." In Osteuropa gibt es einen heiß umkämpften Markt um jedes Paket bei den chinesischen E-Commerce-Firmen.

