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Herr Friedrich Mostböck, ERSTE GROUP BANK AG
03.09.2026, 13:39:00

Fritz Mostböck: "Aktien sind alternativlos": Mit dem Zukunftsdepot durch drei oder vier Börsencrashs

Herr Friedrich Mostböck (Head of Group Research) im Gespräch mit Peter Heinrich

"Aktien sind alternativlos", so Fritz Mostböck, Head of Group Research der Erste Group. Das Umfeld sei zwar fragil: Geopolitische Krisen, ein hoher Ölpreis und steigende Inflationsraten belasten, während steigende Renditen bei US-Staatsanleihen mit fallenden Anleihekursen einhergehen. Aktien böten dagegen langfristig Inflationsschutz, weil Unternehmen höhere Preise weitergeben können. Zentral- und Osteuropa bleibt für Mostböck der Wachstumsmotor der EU. Nach seiner Faustregel erzielt die Region mehr als doppelt so hohe Wachstumsraten. Davon profitiert auch Wien: Mit einem 2026er-KGV von 12, einem 2027er-KGV von 11, einem erwarteten Gewinnwachstum von 10 beziehungsweise 15 % und rund 4 % Dividendenrendite hält er den Markt trotz der Rallye für attraktiv. Das geplante Zukunftsdepot für Kinder und Jugendliche sieht er als richtigen ersten Schritt: Eine langfristige Kapitalmarktanlage könne über 40 bis 45 Jahre mehrere Börsencrashs verkraften und die staatlich dominierte Altersvorsorge sinnvoll ergänzen.


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