Österreichische Staatsanleihen legen am Montag im Späthandel zu
Rendite der zehnjährigen Anleihe fällt auf 3,58 Prozent
Gestützt wurden die Anleihenmärkte am Montag von einem deutlichen Rückgang der Ölpreise. Auslöser der Korrektur war, dass US-Präsident Donald Trump zunächst auf Diplomatie mit dem Iran setzen will. Auch aus Teheran gab es Signale für Verhandlungsbereitschaft. Inflationserwartungen dürften so gedämpft werden. Mit Spannung wird erwartet, wie Trump nach den Zwischenwahlen reagieren wird.
Die Kurse französischer Anleihen legten zu und die Renditen gaben deutlich nach. Die Entscheidung der Ratingagentur Fitch vom Freitag, den Ausblick für die Bonitätsnote "A+" auf negativ zu setzen, belastete die Kurse nicht. Sie "spiegelt eine Verschlechterung seit unserer Überprüfung im August 2026 wider, die schwächeres Wachstum, höhere Finanzierungskosten und ein größeres Defizit umfasst", teilte die Ratingagentur am späten Freitagabend mit. "Anhaltende politische Fragmentierung und ein schwieriges soziales Umfeld erhöhen die Schwierigkeit, eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung zu erreichen."
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 3,14 3,18 -0,04 9 5 Jahre 3,34 3,38 -0,04 23 10 Jahre 3,58 3,63 -0,05 29 30 Jahre 3,91 3,95 -0,04 25
mik/ste
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Quelle: APA
