Rohstoffe (Nachmittag) - Ölpreise steigen, Gold unter Druck
Preis für Brent-Öl steigt auf 117 Dollar - Goldpreis fällt auf tiefstem Stand seit einem Jahr
US-Präsident Donald Trump hat sich Medienberichten zufolge zum weiteren Vorgehen im Iran-Krieg beraten lassen. Das "Wall Street Journal" schreibt unter Berufung auf US-Beamte, der Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), Admiral Brad Cooper, habe Trump am Donnerstag im Weißen Haus unter anderem militärische Optionen im Iran dargelegt.
Die US-Zeitung wertete das als mögliches Zeichen dafür, dass ein bedeutender Einsatz der US-Streitkräfte bevorstehen könnte. Das Nachrichtenportal "Axios" berichtet ebenfalls gestützt auf US-Beamte, Coopers Briefing für den Präsidenten habe sich auf die US-Seeblockade gegen iranische Häfen und Küstengebiete fokussiert.
Die Ölpreise bewegen sich mit dem aktuellen Anstieg wieder auf die Höchststände seit Beginn des Iran-Kriegs zu. Im April war der Preis für Rohöl der Sorte Brent zeitweise über 126 Dollar je Barrel gestiegen.
Seit längerem wird über mögliche neue Angriffe der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran nach den US-Parlamentswahlen spekuliert, die kommenden Dienstag stattfinden. US-Medien berichteten jüngst allerdings auch, dass Trumps Regierung und regionale Vermittler neue Anstrengungen für eine diplomatische Lösung des Konflikts mit dem Iran unternommen hätten.
Gold- und Silberpreise auf tiefstem Stand seit einem Jahr
Die Preise für Edelmetalle sind am Freitag mit der Aussicht auf steigende Zinsen weiter unter Verkaufsdruck geraten und auf den tiefsten Stand seit fast einem Jahr gefallen. Zum Wochenschluss fiel der Goldpreis an der Börse in London zuletzt bis auf 3.896,73 US-Dollar je Feinunze (etwa 31,1 Gramm). Das ist der tiefste Kurs seit November 2025. Neben Gold standen auch andere Edelmetalle unter Druck. So rutschte der Preis für Silber unter 50 Dollar je Feinunze und erreichte bei 49,23 Dollar ebenfalls das niedrigste Niveau seit vergangenen November.
mik/spa
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Quelle: APA
