Österreichische Staatsanleihen im Späthandel überwiegend etwas tiefer
Inflations- und Wirtschaftsdaten aus Europa im Fokus
Die Blicke waren nach den geldpolitischen Entscheidungen in den Vortagen nun auf europäische Wachstums- und Inflationszahlen gerichtet, welche die Zinserwartungen aber nicht maßgeblich festigten. So hat sich die Wirtschaft der Eurozone in den Sommermonaten überraschend robust entwickelt. Zudem stiegen auch die Inflationsraten in mehreren Euroländern unerwartet deutlich an.
Eine Ausnahme bildete Deutschland, wo die Inflation wegen der Auswirkungen des Tankrabatts auf 2,8 Prozent nach 3,3 Prozent im September fiel. Der Rückgang war etwas stärker als von Ökonomen erwartet. Auch in Spanien hat sie sich im Oktober zwar leicht abgeschwächt, bleibt aber auf einem deutlich höheren Niveau knapp unter 5 Prozent.
Dagegen trieben die erhöhten Preise für Kraftstoffe und Gas infolge des Iran-Kriegs die Teuerung in Frankreich stärker als erwartet auf 3,8 Prozent. Auch in Italien zog die Inflation überraschend kräftig auf eine Jahresrate von 5,6 Prozent an.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 3,17 3,13 0,04 12 5 Jahre 3,38 3,39 -0,01 25 10 Jahre 3,63 3,62 0,01 31 30 Jahre 3,95 3,94 0,01 28
spa/mik
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Quelle: APA
