Verbund - Deutsche Bank bestätigt "Hold" und Kursziel bei 60 Euro
Analysten: Schlechte Bedingungen Wasserkraft dürften eine Prognosesenkung erfordern
Von der anstehenden Quartalszahlenpräsentation des Verbund erwarten die Experten eine Senkung des Ausblicks. Diese dürfte aber nicht stark genug sein, um eine Gewinnwarnung vor der Zahlenvorlage zu erfordern. Angesichts der schwachen Bedingungen für Wasserkraft sei eine Warnung an einem gewissen Punkt aber wahrscheinlich, schreiben die Deutsche-Bank-Analysten Olly Jeffery und James Brand. Im November oder Dezember sollte sich jüngsten Prognosen zufolge die Wasserkraftbedingungen aber wieder normalisieren, heißt es in der Analyse weiter.
Für die ersten drei Quartale 2026 prognostizieren die Analysten einen Rückgang des Betriebsgewinns (EBITDA) der Wasserkraftsparte von 45 Prozent auf 868 Mio. Euro. Unterm Strich erwarten sie für den gesamten Konzern ein Nettoergebnis, das mit 698 Mio. Euro um 40 Prozent unter der Vergleichsperiode des Vorjahres liegen dürfte.
Die Rekord-Dürre im Sommer sowie niedrigere Strompreise hatten sich bereits in den Halbjahreszahlen des Verbund stark niedergeschlagen. Der Gewinn von Österreichs größtem Stromerzeuger war im ersten Halbjahr 2026 um mehr als ein Drittel auf 518 Mio. Euro eingebrochen.
Für das Geschäftsjahr 2026 des Verbund prognostizieren die Deutsche-Bank-Analysten weiter einen Gewinn von 2,43 Euro je Aktie. Die Schätzungen für die Folgejahre liegen bei 5,07 (2027) bzw. 4,49 (2028) Euro je Aktie.
Analysierendes Institut Deutsche Bank Research
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Quelle: APA
