Wiener Aktienmarkt vorbörslich etwas tiefer erwartet
Quartalszahlen und Fed im Fokus
Rund 40 Minuten vor Handelsbeginn stand eine Bankenindikation auf den ATX bei 6.418 Punkten und damit 0,2 Prozent unter dem Schlusskurs vom Vortag. Leichte Verluste werden vorbörslich auch im europäischen Umfeld erwartet.
"Im Vorfeld der Notenbankentscheidungen von Fed und EZB sowie weiterer Unternehmensberichte dürften sich Marktteilnehmer mit Engagements zurückhalten", schreiben die Ökonomen der Helaba. Dies sei jedoch nicht mit einer rückläufigen Volatilität gleichzusetzen. Bezüglich der US-Zinsentscheidung der Fed werde eine Beibehaltung des aktuellen Zinsniveaus erwartet, wenngleich die fundamentalen Rahmenbedingungen ambivalente Argumente liefern würden. Einer hohen Inflationsrate und der robusten Lage am Arbeitsmarkt etwa stünden bereits gestiegene Kapitalmarktrenditen, eine schwache Konsumstimmung gegenüber.
Hierzulande legten Palfinger Neunmonatszahlen vor. Die rechtliche Trennung von seinem Russland-Geschäft hat dem Kranhersteller in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2026 einen Verlust beschert. Zudem verfehlte das Unternehmen bei Umsatz und Betriebsergebnis die Konsensschätzungen für das dritte Quartal.
Impulse könnten auch Analystenumstufungen bringen. Die Erste Group stufte CA Immo auf "Hold" ab und senkte ihr Kursziel auf 23,6 Euro. Zudem kürzte die Deutsche Bank ihr Ziel für die Lenzing-Aktien mit Verweis auf die zuletzt durchgeführte Kapitalerhöhung deutlich zusammen.
Am Dienstag hatte der ATX um 2,54 Prozent höher bei 6.429,63 Punkten geschlossen.
Die größten Kursgewinner im prime market am Dienstag:
AT&S +11,51% 155,00 Euro FACC +6,92% 13,90 Euro Strabag +5,39% 101,60 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Dienstag:
AMAG -5,45% 31,20 Euro Lenzing -4,99% 9,90 Euro OMV -3,88% 71,85 Euro
spa/moe
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Quelle: APA
