RBI will neue Strategie im kommenden Jahr vorstellen
Höllerer: Wachstum durch Zukäufe nur "wenn es strategisch passt"
Insgesamt sei die Bank anorganischem Wachstum - also dem Wachstum durch Zukäufe - nicht abgeneigt, aber nur "wenn es strategisch passt", sagte Höllerer. Alleine um des Wachstums willens werde man nicht zukaufen. In den Märkten, in denen die RBI bereits vertreten ist, gebe es noch viel Potenzial für organisches Wachstum, also Wachstum aus sich selbst heraus.
Ukraine als potenzieller Wachstumsmarkt
Unter anderem sieht Höllerer in der Ukraine einen potenziellen Wachstumsmarkt. Die Bank denkt dort keineswegs an einen Ausstieg: "Wir waren immer dort und wollen dort bleiben und eine aktive Rolle im Wiederaufbau spielen", so Höllerer. Die RBI sei in der Ukraine derzeit die viertgrößte Bank und beschäftigte rund 5.000 Mitarbeiter. Die Verschärfung der Sicherheitslage in dem Land aufgrund des anhaltenden Krieges mache den Bankbetrieb zwar nicht einfach, die Mitarbeiter seien aber sehr resilient.
Weitere Details zur neuen Strategie blieb Höllerer vorerst noch schuldig, das Privatkundengeschäft werde aber künftig einen starken Schwerpunkt der Bank bilden. Höllerer hat mit dem Posten des CEO in der Bank auch die Verantwortung für das Privatkundengeschäft übernommen. Auch der Einsatz und das Potenzial von neuen Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) in der RBI soll im Rahmen der neuen Strategie näher beleuchtet werden.
bel/ivn
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Quelle: APA
