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Dürre: Weinernte 2026 um ein Viertel niedriger als im Langzeitschnitt

10.09.2026, 10:01:00

Erwartete Ernte so gering wie zuletzt im Jahr 2010 - Weinbaupräsident: Ernte wegen Hitze "außergewöhnlich früh begonnen" - Bis zu 40 Prozent geringere Weinernte im Weinviertel

Die erwartete Weinernte fällt heuer aufgrund der Rekordtrockenheit so gering aus wie zuletzt im Jahr 2010. Die Winzer rechnen mit 1,7 Mio. Hektoliter, das sind um 28 Prozent weniger Wein als im Schnitt der Jahre 2021 bis 2025. "Die extreme Trockenheit hat deutliche Spuren hinterlassen. Die Beeren sind vielfach sehr klein", sagte Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager am Donnerstag in Wien. Im Vorjahr gab es mit rund 2,6 Mio. Hektoliter fast eine Rekordernte.

Die Weinernte habe wegen der Hitze "außergewöhnlich früh begonnen", so der Weinbaupräsident bei der Ernte-Pressekonferenz. Die Weinbauern befinden sich bereits mitten in der Ernte. In Niederösterreich, der Steiermark und Wien hat Anfang September die Hauptlese gestartet.

Bis zu 40 Prozent geringere Weinernte im Weinviertel

Besonders der Osten Österreichs war heuer von extremer Trockenheit und Hitze betroffen. Die Winzer im Weinviertel erwarten einen Wein-Mengenrückgang von bis zu 40 Prozent.

"Kleine Beeren bedeuten weniger Saft, aber eine hohe Konzentration an wertgebenden Inhaltsstoffen", sagte Schmuckenschlager. Man erwarte "daher besonders aromatische und ausdrucksstarke Weine".

(Redaktionelle Hinweise: GRAFIK 1113-26, Themenbilder zur Weinernte vom 2. September sind im AOM und Newsdesk abrufbar) cri/sag


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Quelle: APA