Lukratives Passgeschäft - Staatsdruckerei verdoppelte Gewinn 2024/25
Nettogewinn von 8,5 Mio. Euro auf 16,2 Mio. Euro gestiegen - Nicht mehr im Staatseigentum befindliche Staatsdruckerei druckt unter anderem österreichische Reisepässe und Führerscheine
Die über die Jahre nicht ausgeschütteten Gewinne der Staatsdruckerei summierten sich auf 36,5 Mio. Euro, geht aus dem Konzernabschluss hervor. Die Eigenkapitalquote betrug zum 31. März 2025 45,2 Prozent, im Vorjahr waren es 40,7 Prozent.
Staatsdruckerei in den 2000er-Jahren für 31 Mio. Euro privatisiert
Unter der Ägide des damaligen Finanzministers Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) wurde die Staatsdruckerei in den Jahren 2000 und 2002 in zwei Teilen für insgesamt 31 Mio. Euro an die Wiener Private-Equity-Firma E.C.P. capital partners von Robert Schächter und Johannes Strohmayer verkauft. Aktuell hält die GRT Privatstiftung Schächter 45,8 Prozent an der Österreichischen Staatsdruckerei Holding, die G3 Industrie Privatstiftung von Strohmayer 45,7 Prozent und die Staatsdruckerei Mitarbeiter Privatstiftung 4,90 Prozent. Der firmeneigene Aktienbesitz beläuft sich auf 3 Prozent und der Streubesitz auf 0,66 Prozent.
Die Staatsdruckerei (OeSD) musste 2020 nach knapp neun Jahren wieder die Wiener Börse verlassen. Das Unternehmen hatte damals seinen Streubesitz nicht von rund 1 auf 2 Prozent erhöht.
cri/pro
ISIN AT00000OESD0 WEB http://www.staatsdruckerei.at
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Quelle: APA
