Inflation im Juli auf 3,5 Prozent gestiegen
Höchster Wert seit April 2024 - Energie und Industriegüter als Preistreiber
Energie verteuerte sich nach 3,5 Prozent im Juni auf 4,3 Prozent. Insbesondere Gas und Heizöl wirkten im Juli weniger preisdämpfend als im Vormonat. Auch Industriegüter legten deutlich zu - von 1,0 Prozent im Juni auf 1,4 Prozent - wobei vor allem Bekleidungsartikel die Gesamtinflation weniger stark dämpften.
Die Kerninflation - bestehend aus Industriegütern und Dienstleistungen - lag im Juli bei 3,3 Prozent. Dienstleistungen wiesen eine nahezu konstante Teuerung von 4,5 Prozent auf und trugen damit weiterhin am stärksten zur Gesamtinflation bei. Im Bereich Nahrungsmittel, Tabak und Alkohol blieb die Teuerung mit 4,4 Prozent unverändert hoch.
Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) lag im Juli bei 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, blieb jedoch im Vergleich zum Juni unverändert.
(Redaktionelle Hinweise: GRAFIK 1017-25, Format 88 x 84 mm) ivn/cs
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Quelle: APA
