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Wiener Börse am Vormittag im Plus, ATX steigt 0,07 Prozent

18.07.2025, 10:11:00

Leitindex knüpft an Vortagesgewinne an - Auch europäisches Börsenumfeld höher - Dünne Meldungslage

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Der Wiener Aktienmarkt at sich am Freitagvormittag
mit leichten Aufschlägen gezeigt. Der heimische Leitindex ATX stieg
bis 10.00 Uhr um 0,07 Prozent auf 4.489,60 Einheiten und knüpfte
damit an die Vortagesgewinne an, nachdem er zuvor vier Verlusttage
in Folge absolviert hatte.
An den europäischen Leitbörsen ging es ebenfalls aufwärts.
Rückenwind kam von einer positiven Wall Street, auch in Asien ging
es überwiegend nach oben. Weiterhin stehen die Entwicklungen rund um
US-Notenbank Chef Jerome Powell sowie der Zollstreit im Fokus. Die
Experten der Helaba sehen das Schlagzeilenrisiko "angesichts des
ungelösten Handelsstreits zwischen den USA und der EU erhöht".
Spekulationen um eine vorzeitige Entlassung von US-Notenbankchef
Jerome Powell bleiben ebenfalls weiterhin im Fokus der
Marktteilnehmer. Zwar hatte US-Präsident Trump solche Meldungen
dementiert, "dennoch lassen sich Sorgen vor einer Einflussnahme der
US-Administration auf die FOMC-Entscheidung nicht ganz ausräumen",
schreiben die Experten der Helaba.
Die Mehrheit der FOMC-Mitglieder scheine sich dem politischen
Druck aber zu widersetzen, so die Experten weiter.
US-Notenbankdirektor Christopher Waller allerdings hat am Donnerstag
erneut für eine Zinssenkung auf der nächsten Sitzung der Fed Ende
Juli plädiert. Waller wird neben anderen als ein möglicher
Nachfolger Powells gehandelt, dessen Amtszeit im Mai 2026 abläuft.
In Wien gestaltete sich die Meldungslage auf Unternehmensebene
bisher noch recht mager. Einen Analystenkommentar gab es zur
Raiffeisen Bank International (RBI). Die Deutsche Bank bestätigte
vor der Ergebnisbekanntgabe des Instituts die Hold-Empfehlung und
das Kursziel von 22 Euro. RBI-Aktien verloren im Frühhandel 0,7
Prozent auf 25,24 Euro. Auch beim Branchenkollegen Bawag ging es um
0,4 Prozent nach unten, während Erste Group 0,6 Prozent zulegen
konnten.
Fester notierten auch Lenzing (plus 0,8 Prozent) sowie
Wienerberger (plus 0,6 Prozent). Die deutlichsten Kursgewinne gab es
bisher bei Semperit mit einem Aufschlag von 2,8 Prozent zu sehen,
während FACC (minus 2 Prozent) und voestalpine (minus 1,5 Prozent)
sich tiefer zeigten.
Im Konjunkturdatenkalender stehen heute Zahlen aus den USA im
Fokus. Am Nachmittag stehen Zahlen zu den Baubeginnen - und
Genehmigungen für Juni sowie das Michigan Sentiment für Juli an.
Bereits veröffentlicht wurden die deutschen Erzeugerpreise. Die
Hersteller gewerblicher Produkte - von Nahrungsmitteln bis hin zu
Industriegütern - verlangten im Juni um durchschnittlich 1,3 Prozent
weniger als ein Jahr zuvor, befragte Ökonomen hatten mit diesem
Rückgang gerechnet, nachdem es im Mai ein Minus von 1,2 Prozent
gegeben hatte.
kat/prtas
 ISIN  AT0000999982


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