Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mit Zuwächsen
Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe um 4 Basispunkte auf 3,02 Prozent gefallen
Aufwärts ging es auch mit den Kursen der deutschen Staatsanleihen. Der Euro-Bund-Future verbesserte sich um 0,19 Prozent.
Marktbeobachter verwiesen auf einen ruhigen Handel zur Wochenmitte. Im Blickfeld standen veröffentlichte US-Preiszahlen, lieferten bei den Anleihenkursen aber kaum sichtbare Auswirkungen.
In den USA hat sich der Preisauftrieb auf Erzeugerebene im Juni stärker als erwartet abgeschwächt. Die Preise, die Hersteller für ihre Waren verlangen, legten im Jahresvergleich um 2,3 Prozent zu. Im Vormonat war die Rate noch bei revidierten 2,7 Prozent (zunächst 2,6 Prozent) gelegen. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 2,5 Prozent gerechnet.
Die Erzeugerpreise beeinflussen die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Im Juni ist die allgemeine Inflationsrate auf 2,7 Prozent gestiegen. Die Preisentwicklung steht derzeit stark im Fokus, da man sich fragt, wie sich die Zollpolitik auf die Teuerung auswirkt.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 1,98 2,01 -0,03 13 5 Jahre 2,38 2,42 -0,04 14 10 Jahre 3,02 3,06 -0,04 33 30 Jahre 3,71 3,73 -0,02 49
ste/spa
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Quelle: APA
