Wiener Börse (Mittag) - ATX dreht mit 0,1 % ins Plus
Starke Zuwächse bei Baukonzernen
Im Fokus der Anleger dürfte weiterhin die Deadline am 9. Juli für die Zollverhandlungen mit den USA stehen. "Die Börsenwelt spekuliert, an wen die ersten 12 Zoll-Drohbriefe adressiert sein werden. Und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die EU unter den Empfängern ist", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Frankfurter Vermögensverwalter QC Partners. "Gerade für die exportorientierten europäischen Volkswirtschaften wären die Zölle eine immense Belastung."
Positive Konjunkturdaten kamen dagegen in der Früh aus Deutschland. Die Industrieproduktion ist dort im Mai um ein Prozent gegenüber dem Vorjahreswert gestiegen. Der Zuwachs übertraf die Erwartungen - die teilweise von einem Rückgang ausgingen - deutlich.
Die Umsätze im Einzelhandel der Eurozone sind dagegen im Mai gefallen. Im Monatsvergleich sanken die Erlöse um 0,7 Prozent, wie das europäische Statistikamt Eurostat mitteilte. In der Eurozone hat gleichzeitig die Einschätzung von Finanzmarktexperten zur Konjunktur den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren erreicht.
Gefragt waren in Wien die Aktien von Baukonzernen wie Porr und Strabag, die um 3,1 und 2,5 Prozent zulegten. Zu den Verlierern gehörten dagegen Immobilienkonzerne wie UBM, CPI Europe und CA Immobilien, die zwischen 1,5 und 0,8 Prozent nachgaben.
spo/mik
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Quelle: APA
