Devisen (Früh) - Euro steigt auf 1,1743 US-Dollar
Nach erneutem Mehrjahreshoch vom Freitag
Als Grund für den zuletzt schwächelnden US-Dollar sehen Marktbeobachter Spekulationen, dass die US-Notenbank Fed ihre Zinsen früher als gedacht senken könnte. So besteht Optimismus, dass die schlimmsten inflationären Folgen der Zollpolitik des US-Präsidenten Donald Trump durch neue Handelsabkommen verhindert werden können. Die kanadische Regierung nahm in der Hoffnung auf ein Handelsabkommen mit den USA ihre Digitalsteuer für US-Unternehmen zurück. Die Verhandlungen würden wieder aufgenommen, hieß es.
Weiterer Druck auf die US-Währung kam durch die Sorge vor einer Politisierung der US-Geldpolitik. Trump hatte vergangene Woche den Fed-Chef Jerome Powell erneut scharf attackiert und sich für einen verfrühten Rücktritt des Notenbankers ausgesprochen.
Zum Monatsende richten sich die Blicke noch auf die Verbraucherpreisdaten aus Deutschland. Im weiteren Wochenverlauf folgen jene für die Eurozone, während sich das Hauptinteresse in den USA auf Stimmungsindikatoren und den monatlichen Arbeitsmarktbericht, welcher feiertagsbedingt bereits am Donnerstag ansteht, richten dürfte.
spa/lof
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Quelle: APA
