Wiener Aktienmarkt vorbörslich mit schwächerer Tendenz erwartet
ATX-Indikation mit minus 0,7 Prozent - mögliche Eskalationen im Israel-Iran-Krieg sorgen für Unsicherheiten
Auch der Handelsauftakt an den europäischen Leitbörsen wird klar im Minusbereich erwartet. Der Krieg zwischen Israel und dem Iran sorgt international weiterhin für Nervosität und Zurückhaltung bei den Akteuren. Zudem könnte auch die USA in den Konflikt eintreten, was eine weitere Eskalationsstufe bedeuten würde.
Auf Unternehmensebene liegen am heimischen Aktienmarkt nur wenige Nachrichten vor. Eine Meldung kam von der EVN. Der niederösterreichische Versorger hat das internationale Projektgeschäft, die deutsche Umwelttechnik-Tochter Wassertechnik GmbH (WTE), an den Baukonzern Strabag verkauft. Nachdem sich die EVN und Strabag bereits im Dezember 2024 auf die Eckpunkte des Verkaufs geeinigt haben, wurde nun der Kaufvertrag unterzeichnet. Neben dem Kaufpreis von 100 Mio. Euro übernimmt der Baukonzern auch Gesellschafterdarlehen.
Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Mittwoch mit etwas schwächerer Tendenz aus dem Handel verabschiedet und damit den jüngsten Abwärtsschub prolongiert. Der ATX ermäßigte sich um weitere 0,39 Prozent auf 4.356,26 Punkte. Der heimische Leitindex verbuchte damit bereits seinen 7. Verlusttag in acht Sitzungen.
Auch an den europäischen Leitbörsen herrschte erneut eine negative Anlegerstimmung vor. Die Nervosität an den Finanzmärkten bleibt mit den geopolitischen Risiken und insbesondere mit den Ereignissen im Nahen Osten erhöht.
Die größten Kursgewinner im prime market am Mittwoch:
Zumtobel +1,66% 4,89 Euro Immofinanz +1,26% 18,48 Euro Agrana +1,19% 12,75 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Mittwoch:
Lenzing -6,32% 22,25 Euro AT&S -3,91% 16,24 Euro Porr -2,68% 27,25 Euro
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Quelle: APA
