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Wiener Börse mit schwachem Start - ATX gibt 0,9 Prozent nach

17.06.2025, 09:46:00

Weiterhin Sorgen wegen Krieg zwischen Israel und Iran

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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Mehr Details zu Einzelwerten
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Der Wiener Aktienmarkt hat am Dienstag zum
Handelsauftakt nachgegeben. Der Leitindex ATX büßte innerhalb der
ersten halben Handelsstunde 0,85 Prozent an Wert ein auf 4.362,96
Punkte. Der marktbreitere ATX Prime gab 0,83 Prozent nach auf
2.191,16 Zähler. Auch an den meisten anderen europäischen Märkten
gab es Verluste.
Dominierendes Thema an den Finanzmärkten ist zur Zeit der Krieg
zwischen Israel und dem Iran. Am Montag trieb die Hoffnung, dass
sich die Eskalationsspirale zumindest nicht weiter drehen wird, die
Kurse etwas an. "Das Schlagzeilenrisiko bleibt aber erhöht und
könnte die Risikoaversion wieder spürbar ansteigen lassen",
kommentieren am Dienstagmorgen die Analysten der Helaba.
Für Verunsicherung sorgte zuletzt die Tatsache, dass US-Präsident
Donald Trump ein Treffen der G7-Staaten in Kanada frühzeitig
verlassen und das mit der Lage im Nahen Osten begründet hat. Zudem
hatte Trump kurz vor der Ankündigung seiner Abreise die Bewohner von
Irans Hauptstadt Teheran zur Evakuierung aufgerufen.
Mit Blick auf die Einzelwerte in Wien haben die EVN-Aktien in der
Früh trotz Unterstützung von Analysten der Erste Group um 2,5
Prozent nachgegeben auf 23,05 Euro. Die Analysten hatten das
Kursziel für die Papiere des Energieversorgers von 32,1 auf 32,6
Euro angehoben und ihre "Buy"-Empfehlung bestätigt.
Die Anteile von AT&S gaben 1,9 Prozent nach auf 16,84 Euro. Die
Analysten der Berenberg Bank haben ihre Verkaufsempfehlung "Sell"
für die Aktien des heimischen Leiterplattenherstellers AT&S
bestätigt. Im gleichen Zug hat der zuständige Experte Gustav Froberg
das Kursziel von 15,0 Euro bekräftigt.
Der Flughafen Wien hat dann in der Früh seine Passagierzahlen für
den Mai veröffentlicht. Diese seien für die ganze Gruppe im
Jahresvergleich um 3,7 Prozent, und am Standort Wien um zwei Prozent
gestiegen. Die Aktien reagierten kaum und standen zuletzt
unverändert bei 54,0 Euro.
Deutliche Verluste gab es zudem für die Anteile des
Faserherstellers Lenzing, die um 10,6 Prozent einbüßten.
spo/lof
 ISIN  AT0000999982


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