Devisen (Früh) - Euro wenig bewegt bei 1,1549 US-Dollar
Konflikt im Nahen Osten im Fokus
Weiterhin im Fokus steht der Konflikt im Nahen Osten. Über das Wochenende setzten Israel und der Iran die gegenseitigen Angriffe fort. Da sich der Ölpreisanstieg am Montag aber zunächst nicht fortsetzte, dürften zumindest die Sorgen vor den inflationären Folgen des Konflikts nicht weiter angefacht werden. In einer mit Zinsentscheidungen gespickten Woche dürften daher auch diesbezügliche Wortmeldungen der Notenbanker große Beachtung finden. So stehen in der zweiten Wochenhälfte unter anderem die Entscheide der US-Notenbank Fed und der Bank of England an.
Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank verwies ebenfalls auf die Entwicklungen auf dem Ölmarkt, wo der Ölpreis einen Teil seiner Gewinne vom Freitag bereits wieder abgegeben habe. Ein Anstieg der Ölnotierungen verbessere das Verhältnis von Export- zu Importpreisen des Netto-Ölexporteurs USA, weswegen sich die US-Währung parallel zum Ölpreis entwickle, erklärt Nguyen. Sie sieht in den Bewegungen am Devisenmarkt daher keine klassische Flucht in sichere Häfen, sondern in erster Linie eine Reaktion auf den Ölpreisanstieg.
spa/lof
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Quelle: APA
