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Wiener Börse (Eröffnung) - ATX mit Abgaben, DO&CO nach Zahlen gesucht

12.06.2025, 09:56:00

Sorge vor möglichen Angriff Israels auf den Iran - DO&CO übertrifft Erwartungen

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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: 2. Absatz erweitert und Einzelwerte ergänzt.
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Die Wiener Börse hat am Donnerstag im frühen
Geschäft mit Abgaben tendiert. Der ATX verlor in den ersten 50
Handelsminuten 0,66 Prozent auf 4.362,48 Punkte. Für den ATX Prime
ging es 0,62 Prozent hinab auf 2.194,84 Zähler.
Noch deutlichere Abschläge gab es im europäischen Umfeld zu
sehen. Zur Ernüchterung über die Handelsvereinbarung zwischen China
und den USA gesellte sich eine zunehmende Sorge vor einem möglichen
Angriff Israels auf den Iran. Aus Sicherheitsgründen reduzieren die
mit Israel verbündeten USA ihr Botschaftspersonal im Irak. Anlass
der Maßnahme soll US-Medienberichten zufolge die Möglichkeit eines
bevorstehenden israelischen Angriffs auf den Iran sein. Befürchtet
wird, dass die Führung in Teheran in dem Fall Vergeltungsschläge
gegen US-Ziele in der Region anordnen könnte.
Am heimischen Markt zogen DO&CO nach starken Jahreszahlen über
fünf Prozent an. Der Caterer habe ihre optimistischen Erwartungen
durch die Bank übertroffen, kommentierte Analystin Vladimira
Urbankova von der Erste Group. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg
2024/25 um 35 Prozent auf 183,6 Mio. Euro, das Konzernergebnis legte
um 40 Prozent auf 92,43 Mio. Euro zu, beim Umsatz gab es ein Plus
von 26 Prozent auf 2,298 Mrd. Euro. Die Firma fuhr damit das beste
Ergebnis der Unternehmensgeschichte ein.
Unter den allgemein schwachen Bankwerten büßten Aktien der Erste
Group 0,6 Prozent auf 71,40 Euro ein. Marlene Eibensteiner von der
Deutschen Bank hob ihr Kursziel für die Papiere von 72 auf 84 Euro
an und bekräftigte ihre Kaufempfehlung. Die Erste Group sei einer
der "top picks" in der europäischen Bankenlandschaft, schrieb die
Analystin.
Unter den übrigen Schwergewichten verbesserten sich OMV um 0,8
Prozent, während Andritz und Verbund um bis zu 0,6 Prozent
nachgaben. Am unteren Ende des prime market notierten die Aktien der
UNIQA mit einem Abschlag von knapp sechs Prozent. Der Rückgang ist
jedoch zum Großteil auf den Dividendenabschlag zurückzuführen.
spa/ste
 ISIN  AT0000999982


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