Wiener Aktienmarkt vorbörslich etwas schwächer erwartet
ATX-Indikation stand zuletzt 0,1 Prozent tiefer
"Im Vorfeld der am Donnerstag stattfindenden EZB-Ratssitzung richtet sich der Fokus der Akteure am heutigen Morgen auf die Verbraucherpreisentwicklung in der Eurozone", schreiben die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in einem Bericht. Die Marktteilnehmer würden fest mit einer Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte durch die Europäische Zentralbank rechnen.
Nach 2,2 Prozent im April dürfte die Teuerung im Mai auf 2,0 Prozent gefallen sein, hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg. Analyst Andreas da Graça nannte als Gründe für den sich fortsetzenden disinflationären Trend die rückläufigen Energiepreise sowie die Eurostärke gegenüber dem US-Dollar.
Nachrichten zu Einzelaktien in Wien lagen in der Früh noch keine vor.
Am Montag hatte der ATX um 0,22 Prozent höher bei 4.436,47 Punkten geschlossen. Das europäische Börsenumfeld war hingegen mehrheitlich von moderaten Verlusten geprägt - eine Reaktion auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Zölle für die Einfuhr von Stahl in die Vereinigten Staaten von derzeit 25 Prozent auf 50 Prozent des Warenwerts verdoppeln zu wollen. Aktien der voestalpine gaben vor dem Hintergrund knapp zwei Prozent nach.
Die größten Kursgewinner im prime market am Montag:
UNIQA +4,42% 12,76 Euro EVN +3,17% 24,40 Euro Frequentis +2,51% 49,00 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Montag:
Kapsch TrafficCom -2,16% 7,24 Euro CA Immo -2,07% 23,70 Euro voestalpine -1,98% 22,72 Euro
spo
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Quelle: APA
