Wiener Aktienmarkt wird vorbörslich merklich fester erwartet
ATX notierte laut einer Bankenindikation zuletzt ein Prozent höher - Nvidia-Ergebnisse und Hoffnung auf Einschränkung von US-Zöllen sorgen für Kaufstimmung
Das Gericht sprach dem US-Präsidenten die Befugnis ab, weitreichende Zölle unter Berufung auf ein Notstandsgesetz zu verhängen. Die betreffenden Zölle würden "aufgehoben und ihre Anwendung dauerhaft untersagt", hieß es in der Entscheidung des für internationalen Handel zuständigen Gerichts in New York. Die US-Regierung legte allerdings umgehend Berufung gegen die Entscheidung ein, womit das letzte Wort also noch nicht gesprochen ist. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ein Berufungsgericht die Zölle bis zu einer finalen Entscheidung wieder in Kraft setzt.
Mit Blick auf Nvidia waren Anleger jüngst indes durchaus nervös gewesen, denn die Geschäftszahlen des US-Techkonzerns haben große Bedeutung für die Marktstimmung - weit über den Sektor hinaus. Mit seinem rasanten Umsatzplus im ersten Quartal wischte Nvidia aber die Sorgen weg. Neben Nvidia könnten auch Geschäftszahlen von Salesforce positiv auf die Techbranchen ausstrahlen. Salesforce blickt dank KI-Optimismus überraschend positiv auf das laufende Geschäftsjahr.
Am Mittwoch hatte der ATX um 0,06 Prozent schwächer bei 4.433,37 Punkten geschlossen. Die Strabag-Aktie zog dabei mit einem Kursabschlag in Höhe von 7,8 Prozent auf 79,60 Euro die Aufmerksamkeit auf sich. Der Versicherungskonzern UNIQA verkaufte 1,8 Mio. Aktien des Baukonzerns zum Stückpreis von 77,67 Euro, teilte die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstagabend mit.
Die größten Kursgewinner im prime market am Mittwoch:
AT&S +3,20% 17,42 Euro Frequentis +3,16% 49,00 Euro Addiko Bank +3,11% 19,90 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Mittwoch:
Strabag -7,76% 79,60 Euro RHI Magnesita -5,34% 33,70 Euro Porr -4,67% 29,60 Euro
spo
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Quelle: APA
