Wiener Börse startet kaum bewegt - ATX legt knappe 0,04 Prozent zu
Pierer Mobility steigt nach Finanzierungszusagen für KTM 13,2 Prozent
Hier wurden von Marktbeobachtern vage Hoffnungen auf eine Waffenruhe in der Ukraine als Grund genannt, wobei diese nicht von allen geteilt wird. Nach seinem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin stellte US-Präsident Donald Trump sofortige Verhandlungen im Vatikan über eine Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine in Aussicht. Experten wie der LBBW-Analyst Uwe Streich bleiben aber skeptisch. "Trumps Telefonat mit Putin gerät zur Farce", schrieb er in einem Kommentar.
Positive Nachrichten gab es von Pierer Mobility, was der Aktie in den ersten Handelsminuten ein Plus von 13,2 Prozent bescherte. Die Pierer-Tochter - der insolvente Motorradhersteller KTM - hat nach eigenen Angaben Finanzierungszusagen zur Erfüllung der 30-Prozent-Barquote im Insolvenzverfahren erhalten. Das teilten die Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung in der Nacht auf Dienstag mit. Damit könnten die Quotenzahlungen - vorbehaltlich des Abschlusses der erforderlichen Verträge - bis zum festgesetzten Zeitpunkt am 23. Mai geleistet werden.
Am Montag war die Aktie bereits um gut 20 Prozent nach oben geschossen, nachdem die "Krone" gemeldet hatte, dass sich der indische Miteigentümer Bajaj ein Darlehen gesichert hat, mit dem ein großer Teil - 566 Mio. der nötigen 600 Mio. Euro - der Quote für die Gläubiger beglichen werden soll.
spo/ger
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Quelle: APA
