AT&S mit Umsatzplus und Gewinn durch Korea-Verkauf
Umsatz stieg auf 1,59 Mrd. Euro - Konzernergebnis drehte auf 90 Mio. Euro ins Plus - Dividende fällt wieder aus
Bereinigt um Sonderfaktoren - wie Anlaufkosten für die neuen Werke in Kulim (Malaysia) und Leoben sowie Restrukturierungsaufwendungen - lag das EBITDA bei 408 Mio. Euro (+6 Prozent), die entsprechende Marge stieg leicht auf 25,7 Prozent. Der operative Cashflow sank deutlich von 653 auf -75 Mio. Euro, auch aufgrund gestiegener Lagerbestände.
Sparkurs wird fortgesetzt
Das Unternehmen setzt seinen Sparkurs fort. Die Kostenbasis wurde bereits im Vorjahr um 120 Mio. Euro reduziert, für 2025/26 sollen weitere 130 Mio. Euro eingespart werden. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 23,3 Prozent, die Nettoverschuldung konnte - auch durch den Korea-Verkauf - auf das 2,5-Fache des EBITDA reduziert werden. Wie bereits berichtet, wird für das Geschäftsjahr 2024/25 neuerlich keine Dividende ausgeschüttet.
Angesichts geopolitischer Unsicherheiten, etwa durch mögliche US-Zölle, verzichtet AT&S auf einen konkreten Jahresausblick. Stattdessen erwartet das Management für das laufende erste Quartal 2025/26 einen Umsatz von rund 400 Mio. Euro und eine EBITDA-Marge von etwa 16 Prozent. Für das Geschäftsjahr 2026/27 wird ein Umsatz von 2,1 bis 2,4 Mrd. Euro sowie eine EBITDA-Marge zwischen 24 und 28 Prozent angepeilt.
ivn/hel
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Quelle: APA
