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Wiener Börse (Schluss) - ATX legt 1,08 Prozent zu

14.05.2025, 18:00:00

Quartalszahlen von Semperit, Rosenbauer, Verbund und Steyr Motors

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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Kursveränderungen von Einzelwerten
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Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Mittwoch
befestigt aus dem Handel verabschiedet. Der Leitindex ATX schloss am
Tageshoch mit plus 1,08 Prozent auf 4.445,19 Punkten. An den
europäischen Leitbörsen gab es hingegen überwiegend Kursverluste zu
sehen.
Datenseitig blieb es international laut Helaba-Analysten heute
ruhig und im Fokus standen weiterhin vor allem die politischen
Entwicklungen. Es gab aber keine weiteren Hinweise auf Handelsdeals
und keine Nachrichten, wie es um mögliche Friedensverhandlungen
zwischen Russland und der Ukraine steht.
Am heimischen Aktienmarkt nahm die Unternehmensberichtssaison
wieder Fahrt auf und Quartalszahlen präsentierten Semperit,
Rosenbauer, Verbund und Steyr Motors. Verbund-Anteilsscheine
reagierten mit minus 0,7 Prozent. Der teilstaatliche Stromkonzern
hat im ersten Quartal 2025 deutlich weniger verdient. Grund war laut
Unternehmensangaben die unterdurchschnittliche Wasserführung. Der
Gewinn sank um 21,6 Prozent auf 396,7 Mio. Euro. Positive
Auswirkungen hatte unterdessen ein durchschnittlich höherer
Absatzpreis. In Anbetracht des schwächeren Ergebnisses passt das
Unternehmen die Prognose für das Gesamtjahr 2025 leicht nach unten
an. Laut Experten der Erste Group sei die Wasserführung weiterhin
problematisch und könnte auch im 2. Quartal die Ergebnisse belasten.
Rosenbauer-Titel ermäßigten sich um vier Prozent. Der
Feuerwehrausrüster hat im ersten Quartal 2025 kräftig zugelegt. Der
Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,8 Prozent auf
263,6 Mio. Euro, das operative Ergebnis (EBITDA) wurde mit 16,7 Mio.
Euro mehr als verdoppelt. Das Periodenergebnis drehte nach einem
Verlust von 9,1 Mio. Euro im Vorjahr wieder ins Plus und lag bei 0,1
Mio. Euro.
Semperit-Titel erhöhten sich um 5,2 Prozent. Der Gummi- und
Kautschukkonzern blickt auf ein schwieriges erstes Quartal 2025
zurück. Der Umsatz gab um 13,8 Prozent auf 151,7 Mio. Euro nach, das
EBITDA um 51,6 Prozent auf 11,1 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis
(EBIT) reduzierte sich von plus 11,6 Mio. Euro auf minus 1,3 Mio.
Euro. Das Ergebnis je Aktie verschlechterte sich auf minus 0,35
Euro. Für das zweite Halbjahr erwartet das Unternehmen eine
Erholung. Die Analysten der Erste Group bewerteten das vorgelegte
Zahlenwerk als wie erwartet schwach.
Die Aktien von Steyr Motors legten im Börsensegment direct market
plus um vier Prozent zu. Der oberösterreichische Spezialmotorenbauer
hat im ersten Quartal 2025 den Umsatz im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um gut 26 Prozent von 9,1 Mio. Euro auf 11,5 Mio.
Euro gesteigert. Das EBIT verbesserte sich auf 2,1 Mio. Euro (1.
Quartal 2024: 1,4 Mio. Euro). Für 2025 wird ein Wachstum des
Umsatzes von mindestens 40 Prozent angestrebt, 2024 betrug er 41,7
Mio. Euro.
Unter den schwergewichteten Banken verteuerten sich Raiffeisen
Bank International um 4,3 Prozent. Die Aktionäre der Erste Group
konnten ein Plus von 1,8 Prozent verbuchen. BAWAG schlossen mit plus
2,1 Prozent. Im Technologiebereich legten AT&S um 2,9 Prozent zu.
ste/sto
 ISIN  AT0000999982


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