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Wiener Börse im Frühhandel etwas schwächer

06.05.2025, 10:02:00

ATX gibt um 0,27 Prozent nach - AMAG und RBI mit Zahlenvorlage im Fokus

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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Details zu Unternehmenszahlen und Einzelwerten.
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Die Wiener Börse hat sich am Dienstag im Frühhandel
mit etwas schwächerer Tendenz präsentiert. Der ATX drehte nach
freundlichem Beginn um 0,27 Prozent ins Minus und notierte gegen
9.45 Uhr bei 4.175,86 Punkten. Der ATX Prime lag bei 2.109,73
Zählern und damit um 0,29 Prozent tiefer.
Die Entwicklungen im Zollstreit bestimmen weiterhin das Geschehen
an den Märkten. Zudem rückt auch die Sitzung der US-Notenbank Fed am
Mittwoch immer stärker ins Blickfeld. Datenseitig werden am
Nachmittag neue Zahlen zum US-Handelsbilanzsaldo veröffentlicht. Von
Unternehmensseite rückten AMAG und RBI mit Zahlenvorlagen in den
Fokus.
Der Aluminiumkonzern AMAG hat im ersten Quartal 2025 Umsatz und
Ergebnis deutlich gesteigert. Der Umsatz kletterte im
Jahresvergleich um 20 Prozent auf 401,4 Mio. Euro, das Ergebnis vor
Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um rund 9 Prozent
auf 46,1 Mio. Euro zu. AMAG-Aktien notierten am Vormittag
unverändert zum Vortag.
Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat im ersten Quartal
2025 weniger Gewinn erzielt. Das Konzernergebnis ohne Russland sank
von 303 Mio. Euro um 14 Prozent auf 260 Mio. Euro, teilte das
Geldhaus mit. Grund für den Rückgang seien insbesondere gestiegene
Verwaltungsaufwendungen. Der Zinsüberschuss blieb trotz der
Zinssenkungen durch die EZB mit rund 1,05 Mrd. Euro bzw. minus 1
Prozent stabil, verbessert hat sich der Konzern beim
Provisionsüberschuss. Die Aktien der RBI reagierten im Frühhandel
mit minus 0,7 Prozent.
Unter den übrigen Bankwerten konnten Erste Group mit plus 0,9
Prozent an die deutlichen Vortagesgewinne anschließen. BAWAG
schwächten sich hingegen um 0,5 Prozent ab.
Zugewinne gab es bei den Ölwerten zu verzeichnen. So konnten sich
OMV um 0,8 Prozent steigern und SBO lagen 0,5 Prozent im Plus.
ger/szk
 ISIN  AT0000999982


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