Ab 1. Juni 2015 können an der Wiener Börse ausgewählte Unternehmensanleihen (Corporate Bonds) von österreichischen und internationalen Emittenten fortlaufend gehandelt werden. Market Maker sorgen für zusätzliche Liquidität.
Die Vorteile auf einen Blick
- Handel von 9:00 bis 17:30 Uhr
- Sofortige Orderausführung möglich
- Zusätzliche Liquidität durch Market Maker
- Über 370 österreichische und internationale Corporate Bonds handelbar
Börsehandel von früh bis spät
Die Unternehmensanleihen werden im Handelsmodell Fortlaufender Handel mit Auktionen gehandelt. Nach der Eröffnungsauktion um 9:00 Uhr ist ein durchgehender Handel bis zur Schlussauktion um 17:30 Uhr möglich. Jeder Auftrag wird auf Xetra® sofort in ein elektronisches Orderbuch eingestellt, in dem sich Kauf- und Verkaufsangebote gegenüber stehen. Sobald Orders gegeneinander ausführbar sind, werden sie vom System automatisch zusammengeführt – sie werden „ gematcht“. Der Vorteil im Fortlaufenden Handel besteht darin, dass jederzeit ein Geschäft zustande kommen kann.
Market Maker sorgen für zusätzliche Liquidität
Ein großer Pluspunkt des neuen Handelsmodells liegt in der zusätzlichen Liquidität durch zumindest einen Market Maker. Market Maker verpflichten sich zur Stellung von Quotes; einer gleichzeitigen Eingabe von Kauf- und Verkaufsaufträgen. Anleger profitieren dadurch von „engeren“ Spreads (Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis).
Corporate Bonds renommierter Emittenten
Die fortlaufend gehandelten Corporate Bonds sind ausgewählte Anleihen österreichischer und internationaler Emittenten. Die Emittenten zeichnen sich durch ihren Bekanntheitsgrad aus, lokal als auch global. Meist sind die Emittenten gelistete Unternehmen, deren Aktien bereits an Börsen handelbar sind. Für den Fortlaufenden Handel wurden bewusst Anleihen mit hohem Emissionsvolumen und breitem Streubesitz gewählt, um ausreichend Liquidität am Sekundärmarkt zu gewährleisten.
