Der Versicherungskonzern Uniqa hat Halbjahres-Zahlen vorgelegt und verzeichnet im 1. Halbjahr ein Wachstum der Verrechneten Prämien von 12,0 Prozent auf 4,9 Mrd. Euro. Mit rund zwei Drittel das größte Segment Schaden- und Unfallversicherung erreichte ein Prämienwachstum von 16,2 Prozent auf 3.163 Mio. Euro (1 – 6/2025: 2.723 Mio. Euro). Wesentlichen Anteil daran hat laut Uniqa die Rückversicherungsgesellschaft Uniqa Re in Zürich, deren externes Geschäftsvolumen im 1. Halbjahr laut dem Versicherungskonzern "stark" ausfiel. Das Ergebnis vor Steuern legte um 10,5 Prozent auf 327 Mio. Euro zu. Das Konzernergebnis verbesserte sich um 11,1 Prozent auf 258 Mio. Euro. Die Combined Ratio netto liegt bei 91,6 Prozent (1 – 6/ 2025: 90,5 Prozent). CEO Andreas Brandstetter: „Die Kombination aus Kundenfokussierung, Wachstum und Ertragskraft ist die Grundlage unseres langfristigen Erfolgs.“ Das versicherungstechnische Ergebnis von Uniqa sank leicht um 4,9 Prozent auf 360 Mio. Euro (1 – 6/2025: 378 Mio. Euro). Laut APA kommt der Rückgang unter anderem von einer bilanziellen Vorsorge für mögliche Schäden in der zweiten Jahreshälfte. Das Kapitalanlageergebnis verbesserte sich aufgrund der soliden Performance der internationalen Finanzmärkte um 46,7 Prozent auf 587 Mio. Euro (1 – 6/2025: 400 Mio. Euro), die regulatorische Kapitalquote nach Solvency II wird mit 271 Prozent ausgewiesen (31. Dezember 2025: 275 Prozent). Uniqa bestätigt den Ausblick für das gesamte Geschäftsjahr 2026 und erwartet ein Ergebnis vor Steuern zwischen 540 Mio. und 570 Mio. Euro.
Die Analysten von NuWays bestätigen nach Zahlen-Vorlage die Kauf-Empfehlung für die Flughafen Wien-Aktie und erhöhen das Kursziel von 58,0 auf 59,0 Euro. Ihr Fazit: "Der Flughafen Wien hat im 2. Quartal die Erwartungen übertroffen und seine Prognose für 2026 angehoben. Dies bestätigt die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens trotz des geringeren Passagieraufkommens am Flughafen Wien. Die Zahlen bekräftigen unsere Kaufempfehlung, die auf stabilen Infrastrukturerlösen, einer strikten Kostendisziplin, anhaltendem Wachstum in Malta und einer soliden Bilanz basiert."
Die Porr errichtet in Erfurt eine neue Halbleiterfabrik für Mikrosysteme. In der neuen Fabrik von X-Fab werden künftig mikroelektromechanische Systeme (MEMS) und heterogen integrierte Systeme auf Waferlevel, für den Einsatz in der Automobilindustrie, der Medizintechnik oder auch im industriellen Bereich, produziert. Zum Auftrag gehören eine Reinraumproduktionsfläche von ca. 3.500 m2, ein direkt angeschlossener Bürotrakt sowie die Einbindung der Fabrik in den bestehenden Standort. Die Porr hat mittlerweile jahrzehntelange Erfahrung in der Realisierung von Reinräumen für die Halbleiter- und die Biotechindustrie. Zu den Kunden gehören unter anderem Infineon Technologies, ams Osram und Bayer.
Die Strabag-Tochter Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) hat die rumänische Unternehmensgruppe Brenneka, bestehend aus Brenneka Install SRL und Samivo Instal SRL, zu 100 Prozent übernommen, wie rumänische Medien berichten. Durch diesen Kauf expandiert das Unternehmen in den Bereichen Gebäudetechnik und Gebäudedienstleistungen nach Osteuropa.
Die Reploid-Beteiligung Herosan bekommt mit Biogena einen weiteren Eigentümer. Herosan ist im Bereich Haustiernahrung und Tiergesundheit tätig und ist zuletzt deutlich gewachsen. Das Unternehmen legte im 1. Halbjahr 2026 beim Umsatz um knapp zwei Drittel auf 2,3 Mio. Euro zu. Nach der Anteilsaufstockung von Reploid im Juni auf über 50 Prozent steigt nun auch die Biogena Management Holding GmbH mit 13,7 Prozent bei Herosan ein. Die Gruppe ist unter der Marke Biogena Pets bereits im Bereich Premium-Nahrungsergänzungsmittel speziell für Hunde tätig. Die restlichen 33,0 Prozent der Gesellschaftsanteile an Herosan halten die beiden Gründer und Geschäftsführer Cornelia Pint und Daniel Taurer. Damit wird die Zusammenarbeit zwischen Reploid und Biogena noch mehr vertieft. Wie vor einigen Wochen berichtet, hat Reploid 25,5 Prozent an der Alimentastic GmbH, einem Unterenhmen, das Biogena-Gründer Albert Schmidbauer zuzurechnen ist, übernommen. Die beiden Unternehmen könnten demnächst auch im selben Marktsegment an der Wiener Börse vertreten sein. Eigenen Angaben zufolge plant Schmidbauer die Biogena Good Vibes AG ev. noch im August in den direct market plus zu listen. Reploid notiert dort bekanntlich bereits seit mehr als einem Jahr.
Die börsengelistete Emerald Horizon verstärkt sich personell und besetzt den Verantwortungsbereich Organizational Development & Quality Management mit Claus Schmidt. Das Unternehmen bereitet konsequent den Übergang seiner Produkte von der Entwicklung in die industrielle Fertigung vor. Die Serienfertigung der Energiespeichersystems DUALstorePLUS und des Kleinreaktors ADES wird gemeinsam mit der niederländischen VDL Groep erfolgen. Das verlangt belastbare Prozesse, dokumentierte Qualitätsstandards und eine Organisation, die dem Wachstumstempo standhält. Der neue Verantwortungsbereich bündelt diese Aufgaben. „Wir kommen aus der Forschung und gehen in die Industrialisierung. Über diesen Übergang entscheidet die Organisation in wesentlichem Maße mit“, sagt Vice President Operations Philipp Pölzl.
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