Die Analysten der Baader Bank stufen die Uniqa-Aktie nach Zahlen-Vorlage mit Add und Kursziel 21,1 Euro ein. Sie meinen: "Die Ergebnisse von Uniqa im 1. Halbjahr 2026 wirkten auf den ersten Blick gemischt. Zwar stieg der Gewinn vor Steuern um beachtliche 10 Prozent, doch war dies hauptsächlich auf Kapitalgewinne zurückzuführen, wodurch das rein technische Ergebnis schwächer ausfiel. Im Rahmen der Telefonkonferenz erklärte das Management jedoch, dies sei vor allem auf die Stärkung der Rücklagen zurückzuführen, während die operative Leistung weiterhin stark sei. Eine Anhebung der Gewinnprognose vor Steuern für das Geschäftsjahr 2026 erscheint im Laufe des Jahres wahrscheinlich, sofern keine außerordentlichen Verluste durch Naturkatastrophen eintreten. Unserer Ansicht nach war der Kursrückgang übertrieben."
Die Analysten von Montega bestätigen im Vorfeld der Halbjahreszahlen (27.8.) ihre Kauf-Empfehlung mit Kursziel 46,0 Euro für die Porr-Aktie. Sie rechnen mit einem erfolgreichen Abschluss des ersten Halbjahrs und sehen das Sentiment fur die Aktie zudem durch die bei wichtigen Bauprojekten erreichten Meilensteine gestutzt. Ihr Fazit: "Trotz der erfolgreichen operativen Entwicklung und der klangvollen Projektpipeline von Porr bleibt die Bewertungslücke zur Peergroup eklatant (EV/EBIT 2026e: 7,6x vs. Peers: 11,6x)."
Bei der Bawag wurden Directors Dealings gemeldet, und zwar hat CEO Anas Abuzaakouk 5000 Stück zu je 175,0 Euro erworben und Vorstandsmitglied Guido Jestädt 500 zu je 174,0 Euro.
Die Analysten von Oddo BHF bleiben nach Bekanntgabe der Halbjahres-Zahlen bei der Outperform-Empfehlung für Polytec und auch beim Kursziel in Höhe von 5,3 Euro. Sie meinen: "Mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von ca. 0,5x betrachten wir Polytec immer noch als eine preiswerte Aktie. Die günstige Bewertung spiegelt die schwache Renditeentwicklung mehr als wider, die nicht ausreicht, um die Kapitalkosten zu decken. Bis sich die Produktionszahlen der europäischen Automobilindustrie spürbar erholen, wird die Rentabilität von Polytec voraussichtlich unter dem Niveau vor der Pandemie bleiben (EBIT-Marge > 5 Polytec). Polytec hat sichtbare Fortschritte bei der Kostenoptimierung gemacht, welches die Annahme einer moderaten Margenverbesserung unterstützt. Das Management treibt die Diversifizierung der Gruppe voran und strebt einen Umsatzanteil von 30 Prozent aus neuen Kunststoffanwendungen außerhalb der Autobranche an. Allerdings sollte diese langfristige Perspektive unserer Meinung nach kurzfristig keinen wesentlichen Einfluss auf den Investition Case haben."
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